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RADIO SGT

APRIL 2018 – RADIOSATIRE LIVE IN MARIAHILF

Neue erlesene Satiren aus dem Studio Bücherschmaus im Sendesaal der Galerie KoKo mit dem effektiv installierten Moderationsteam André Blau, Regina Adler und einem Überraschungsgast. Was die Welt bewegt, in gehobener Interviewkultur. News, Fakten, Fake, Life und Style! Einstweilen NOCH offline, doch gerade deswegen noch mehr live als live. Mega-, meta- und supra-live!

Wann: Montag, 23. April 2018 – 19:00 Uhr
Wo: Galerie KoKo, Mittelgasse 7, 1060 Wien

Der Eintritt frei – wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung: Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail info@buecherschmaus.wien

Sie haben eine Frage oder Anregung? E-Mail an den Wiener Bücherschmaus
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SGT – neue erlesene Satiren mit André Blau und Regina Adler

Mikrofondramen Der Gründonnerstagabend am 29. März 2018 um 19:30 Uhr steht ganz im Zeichen von „Radio SGT“ (es geht eh) und dessen erprobtem Moderationsduo André Blau/Regina Adler.

Genießen Sie die radio-aktive Fiktion auf der Bühne, ehe die mediale Realität die Fantasie überholt.

Was die Welt bewegt, in gehobener Interviewkultur. News, Fakten, Fake, Life und Style! Einstweilen NOCH offline, doch gerade deswegen noch mehr live als live. Mega-, meta- und supra-live! Als Gast an diesem Abend begrüßt das effektiv installierte Moderationsteam André Blau und Regina Adler den Liedermacher Valentin Lichtenberger.

Neue erlesene Satiren aus dem Studio Bücherschmaus im Sendesaal der Galerie KoKo

Wann: Donnerstag, 29. März 2018. Achtung: Beginnzeit diesmal 19:30 Uhr
Wo: Galerie KoKo, Mittelgasse 7, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung:
Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail.

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Österreichischer Vorlesetag 15. März 2018

„Mit dem Österreichischen Vorlesetag soll ein spürbarer Impuls für mehr Literatur im Alltag gegeben werden. … Mittlerweile beschäftigen sich viele Studien mit dem Thema Vorlesen und sie alle kommen zum gleichen Schluss: Vorlesen ist eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Grundlage, um das Lesen und Schreiben bei Kindern zu fördern.“ Quelle: Vorlesetag

Der „Wiener Bücherschmaus“ ist Teil des „Österreichischen Vorlesetag“ am Donnerstag, 15. März 2018. Alice und Irmi kredenzen mit ihrem Papierfigurentheater an diesem Nachmittag eine ganz besondere Suppe. Weiters sind mit dabei: ein Wolf, ein Huhn, viele weitere Tiere und eine große Menge Gemüse.

Für kleine Menschen zwischen 5 und 10 Jahren.

Uhrzeit: 16:00 Uhr – Dauer ca. 30 Minuten
Achtung Veranstaltungsort: Der „Wiener Bücherschmaus“ ist zu Gast in der Galerie KoKo, Mittelgasse 7, 1060 Wien.

Der Eintritt ist frei – eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
T. 0677/612 659 11, E-Mail-Kontakt zum „Wiener Bücherschmaus“

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Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz

Herr Prof. Günter Koch bietet unserem Veranstaltungsformat „Literatur am Montag“ in seiner Galerie KoKo eine neue Heimstatt und sichert so dessen Weiterbestand – der Wiener Bücherschmaus sagt herzlichen Dank!

„Wie schön es ist, von dieser Welt zu sein…“

Die Schriftstellerin Lili Grün und der Journalist Ernst Spitz, ein Liebespaar aus dem Wien der 30-er Jahre – Texte und Chansons

Lili Grün

Den Abend gestalten: Remi Brandner, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider vom Ersten Wiener Lesetheater

Wann: Montag, 29.Jänner 2018, 19 Uhr
Wo: Galerie KoKo, Mittelgasse 7, 1060 Wien

Näher Informationen über Lili Grün finden Sie hier im Bücherschmaus auf der Seite „Lili Grün“. Über das Leben von Ernst Spitz können Sie in einem Beitrag von David Axmann in der Wiener Zeitung nachlesen.

Ernst Spitz

Der Eintritt ist frei – Wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung:
Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail: Wiener Bücherschmaus

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Lili Grün

Geboren 1904 in Wien; ermordet 1942 im Vernichtungslager Mali Trostinez.

Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz
Den Abend gestalten: Remi Brandner, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider vom Ersten Wiener Lesetheater
Montag, 29. Jänner 2018, 19.00 Uhr in der Galerie KoKo, Mittelg. 7, 1060 Wien. Zur Veranstaltung.

Grüns Vater arbeitet als Schnurrbartbindenfabrikant, Parfümeriewaren- und Friseurbedarfsartikelhändler in Wien. Lili besucht die Volks- und Bürgerschule und erlebt bis zum überraschenden Tod ihrer Mutter, sie ist zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt, eine glückliche und behütete Kindheit.

Ihr zweiter Roman, „Loni in der Kleinstadt“ vermittelt eine Ahnung über das Danach. Er ist wie vieles aus ihrer Feder stark autobiografisch geprägt und wird 1935 bei Zsolnay veröffentlicht: „Damals hatte sich Loni schon daran gewöhnt, daß sich alle Leute heimlich verschworen hatten, nie mehr nett mit Loni zu sein. ‚Das Kind darf nicht verwöhnt werden‘, hört Loni und sie versteht, daß es ein Vorwurf gegen die tote Mutter ist, denn in einen anderen Satz heißt es: ‚Das Kind ist leider viel zu sehr verwöhnt worden …‘“

Vorerst absolviert Lili Grün eine Ausbildung als Kontoristin und nimmt Schauspielunterricht. 1921, sie ist 17 Jahre jung, gibt sie als ihren Beruf „Theaterelevin“ an.

1922 stirbt ihr Vater an den Folgen eines schweren Nierenleidens, das er sich als Soldat im Ersten Weltkrieg zugezogen hat.
Loni erinnert sich auch in diesem Zusammenhang: „Ich war immer so schrecklich allein, auch solange Vater noch gelebt hat. Er war ja immer so krank in den letzten Jahren. […] Jahrelang hat Vater mit mir nur über seine Schmerzen und über seine Medikamente gesprochen.“

Ende der 1920er Jahre verlässt Lili Grün voller Hoffnung Wien und wendet sich auf der Suche nach einer Fixanstellung am Theater nach Berlin. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sind auch im Deutschen Reich stark spürbar. Um überleben zu können, arbeitet sie in einer Konditorei als Verkäuferin und Küchenhilfe.

Sie lernt die Berliner Kabarettszene kennen und gründet 1931 mit einer Reihe von jungen engagierten Künstlerinnen und Künstlern das politisch-literarische Kabarett „Die Brücke“. Anfang Mai kommt es zur Premiere. Ihr Auftritt bzw. das Programm wird von der Berliner Presse durchwegs positiv beurteilt. Als im Sommer die BesucherInnen ausbleiben, muss das Kabarett allerdings schließen.

Langsam stellen sich die ersten literarischen Erfolge ein. Gedichte und Kurzgeschichten werden im „Berliner Tageblatt“, im Berliner Magazin „Tempo“ und im „Prager Tagblatt“ abgedruckt.

Ab dem Winter 1931 hält Lili Grün sich wahrscheinlich wieder in Wien auf. Sie ist zu diesem Zeitpunk als Folge ihres Lebens in großer Armut bereits lungenkrank.
Um die Jahreswende 1931/1932 beginnt sie einen Roman, in dem sie ihre Berliner Erfahrungen verarbeitet. Robert Neumann, außer „Mit fremden Federn“ stehen alle seine Werke 1933 auf der „Schwarzen Liste“ und werden verbrannt, empfiehlt sie dem Zsolnay Verlag: Das Werk erscheint 1933 und trägt den Titel „Herz über Bord“. Die Wiener Presse reagiert auf ihren Romanerstling hingerissen.

Noch in diesem Jahr geht sie mit ihrem Lebensgefährten, dem Schriftsteller, Journalisten und Kabarettautor Ernst Spitz, er wird 1940 im KZ Buchenwald „auf der Flucht erschossen“, nach Prag und später nach Paris. Aus Prag schreibt sie an Ida Schreiber, der Prokuristin des Zsolnay Verlages, unter anderem Folgendes:
„Bis vor 2 Wochen habe ich mich [in] der süßen Illusion hingegeben, daß die Novemberabrechnung sogar einen Überschuß ergeben könnte und hatte, Sie werden lachen, die [hochstaplerierte] Idee mir einen Wintermantel zu kaufen.“

1934 gelangen Lili Grün und Ernst Spitz nach Paris. In einem Brief aus dem Sommer dieses Jahres teilt sie Ida Schreiber mit, sie hoffe, “daß trotz großen Geldmangels, beruflichen Sorgen und trotzdem ich nach allen Unglücksfällen mich schrecklich müde und erholungsbedürftig fühle, diese Stadt mich ein wenig aufpulvern wird und meine Feder beflügeln …!“.

Anfang 1935 zwingen sie ihr schlechter Gesundheitszustand und die ständigen Geldsorgen zur Rückkehr nach Wien. Allerdings stellt sich für sie die wirtschaftliche Situation in ihrer Heimatstadt um nichts besser dar als in Paris.

Sie lebt von den Tantiemen für ihre beiden Romane und gelegentlichen Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften. Felix Costa vom Zsolnay Verlag bemüht sich um Unterstützung für die Autorin. Unter anderem wendet er sich an die Chefredakteure verschiedener Wiener Tageszeitungen mit der Bitte, ihre Manuskripte “mit besonderem Interesse zu prüfen“. Er schreibt weiter, “wenn wir alle zusammenhelfen, dass sie hie und da etwas verdient, könnte damit ein wirklich begabter und der Hilfe würdiger Mensch gerettet werden …“.

Durch eine vom Zsolnay Verlag initiierte Spendensammlung kommt sie in den Genuss eines Kuraufenthaltes in Meran.
In einem Brief berichtet Lili Grün Frau Schreiber: „Es gibt Augenblicke, in denen ich wirklich glücklich bin, wirklich glücklich. […] Ich kann mir selbst zusehen wie ich gesünder und ‚normaler‘ werde. Heute Nacht bin ich voll Erstaunen aufgewacht weil ich im Schlafe spürte, daß mir beim Umdrehen die Knochen nicht mehr weh tun. Es ist gar nicht mehr so leicht meine Rippen zu zählen. Ich habe bisher kg. 3,50 zugenommen. Das ist enorm viel in der kurzen Zeit. Allerdings bekomme ich Arseninjektionen und man stopft in mich hinein was gut und teuer ist. 2 Liter Milch im Tag, 1 Liter Cacao, Schlagsahne, Torten, Crème, Mayonnaise, … es ist unfassbar welche Unmengen mein Magen aufnehmen kann. […] Ich möchte Ihnen gerne sagen, wie sehr ich Ihnen danke, aber es klingt dumm und pathetisch.“

Ihr letzter Roman wird unter dem Titel „Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit“ zwischen Dezember 1936 und Januar 1937 in 37 Fortsetzungen im „Wiener Tag“ veröffentlicht.
Mit der Besetzung Österreichs im März 1938 hat Lili Grün keine Möglichkeit mehr zu veröffentlichen.

Verarmt und lungenkrank bietet sich ihr keine Möglichkeit auf Emigration. Sie wird am 27. Mai 1942 mit 981 weiten österreichischen Jüdinnen und Juden deportiert und am 1. Juni 1942 im weißrussischen Vernichtungslager Maly Trostinec ermordet.

Fast hätten sich die Befürchtungen René Schickeles, die er seinem Tagebuch 1933 im französischen Exil anvertraut, für Lili Grün bewahrheitet: „Wenn es Goebbels gelingt, unsere Namen von den deutschen Tafeln zu löschen, sind wir tot. Gespenster in der Diaspora, in der wasserarmen Provinz. Schon die nächste Generation wird nichts mehr von uns wissen.“


Hilde Spiel
meint Jahrzehnte nach dem Ende des Dritten Reiches über die Schrfitstellerin: „… ein rührendes Mädchen, das mit seinem zarten Roman ‚Herz über Bord‘ zum ersten Mal in dem fatalen Jahr 1933 hervortrat. Ihre Lebensgeschichte bliebe im Dunkeln, und sie wäre vom Erdboden weggewischt, als hätte es sie nie gegeben, würde ihrer hier nicht Erwähnung getan.“ Hilde Spiel, Die zeitgenössische Literatur Österreichs, 1976.

Dass ihre Bücher heute wieder außerhalb von Flohmärkten und Antiquariaten entdeckt werden können, ist vor allem der Literaturwissenschafterin Anke Heimberg sowie Britta Jürgs mit ihrem Aviva-Verlag zu danken.

Der Journalist Deniz Yücel schreibt 2015 in der „taz“ unter dem Titel „Ich bin so scharf auf Seele“, man könne Lili Grüns Werk für „zeitgenössisch“ halten. Er sieht in ihm: „… präzise und gefühlvolle Beschreibungen des Großstadtlebens, humorvoll und selbstironisch erzählt, leicht melancholisch, ziemlich keck und sehr berührend. Ein Werk der Neuen Sachlichkeit, kühler als Mascha Kaléko, fröhlicher als Marieluise Fleißer, nah an Irmgard Keun und zuweilen – so im hinreißenden ‚Dialog mit Reflexionen‘ – auch an Kurt Tucholsky.“

Seit wenigen Jahren erinnert im zweiten Wiener Gemeindebezirk, der Leopoldstadt, sowohl ein Gedenkstein in der Heinestraße 4 als auch der Lili-Grün-Platz im Bereich Klanggasse / Castellezgasse an die Schriftstellerin.

LITERATUR:
Über die Buchhandlung des Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur können sie folgende Titel bestellen.

Lili Grün: Zum Theater! Roman, Aviva Verlag, gebunden, 216 S., ISBN: 978-3-932338-47-2, € 18,00
Lili Grün: Mädchenhimmel! Gedichte und Geschichten, Herausgeberin Anke Heimberg, Aviva Verlag, gebunden, 220 S., ISBN- 978-3-932338-58-8, € 18,00
Lili Grün: Alles ist Jazz. Roman, Herausgeberin Anke Heimberg, Aviva Verlag, gebunden, 224 S., m. Abb., ISBN- 978-3-932338-36-6, € 18,00. Originaltitel: Herz an Bord
Lili Grün: Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit … Herausgegeben und mit einem Nachwort von Anke Heimberg. Aviva Verlag 2016, gebunden, 224 S., ISBN- 978-3-932338-86-1, € 18,00.
Fatzinek, Thomas: Schwere Zeiten. Das Leben der Lilli Grün, Bahoe Books 2016, kart., 80 S., 440 Abb., 978-3-903022-41-6

Andreas Hutter: Rasierklingen im Kopf. Ernst Spitz – Literat, Journalist, Aufklärer. Eine Biografie und ein Lesebuch. Mandelbaum Verlag, Wien 2005, 301 Seiten. Nur mehr antiquarisch erhältlich.

Foto: Buchcover – Fatzinek, Thomas: Schwere Zeiten. Das Leben der Lilli Grün, Bahoe Books 2016.

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Werner Lang: Stramm – Repetitive Erzählung

DER WIENER BÜCHERSCHMAUS EMPFIEHLT!

Das Buch „Stramm – Repetitive Erzählung“ wird im Rahmen einer Ausstellung und einer damit verbundenen Lesung im Projektraum MAG3, in Wien präsentiert.

Eröffnung: Freitag, 19. Jänner 2018, 19:30
Ort: Projektraum MAG3, Schiffamtsgasse 17, 1020 Wien. Erreichbar über U2 Taborstrasse oder U4 Schottenring/ Ausgang U2 Herminengasse)

Begrüßung: Gue SCHMIDT
Zum Projekt: Manfred KRENN, Soziologe
Lesung: Werner LANG

Dauer: 20. Jänner – 13. Februar 2018
Öffnungszeiten: Di. – Fr., 17:00-20:00

Arbeitswelt Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Zum einen aus einer Art Fotodokumentation einer in der Obersteiermark, genauer gesagt, in der Stahlstadt Mürzzuschlag ehemals angesiedelten Edelstahlproduktion.

Der zweite Teil der Ausstellung besteht aus Textauszügen von Werner LANGS neuester Buchproduktion STRAMM / Repetitive Erzählung, worin er am Beispiel einer in dieser Arbeitswelt tätigen Person namens Stramm, Lebens- und Arbeitsumstände beschreibt.

„Stramm lernte in der Arbeit mit der alltäglichen Angst, alles richtig und jedem recht zu machen, die ihm in der Lehrzeit eingebläut wurde, zu leben. Ähnliches erzählte ihm auch einmal sein Bruder, der sein ganzes Leben als angelernter Hilfsarbeiter an einer Spannmaschine in diesem Werk verbracht hatte. Bei ihm galt es, die ersten paar Monate als Schnitzbinder durchzustehen, wo jeder glaubte, über die neuen Hilfsarbeiter verbal herfallen zu können. Damals war diese Stahlfabrik noch verstaatlicht.“

Der Text des Buches wird von mehr als fünfzig Fotografien des Künstlers Gue Schmidt begleitet und visualisiert.

Kulturelle Identitaet Werner Lang, geboren 1955 in Hönigsberg, lebt in Wien. War tätig als Betriebsschlosser, Schweißer, Monteur, Verschieber, Lokführer, Kranführer, zerstörungsfreier Werkstoffprüfer. War in der Gewerkschafts-, Friedens- und Umweltbewegung aktiv. Weiters: Ausstellungen, Vorträge, Puppentheater für Erwachsene, Kleintheater. Schreibt für die Kulturzeitschrift Tarantel und theoretische, sozialpolitische Artikel für das Magazin des Gewerkschaftlichen Linksblocks „Die Arbeit“.

Gue Schmidt: Geboren, lebt und arbeitet. Verschiedene Stadien. Seit Beginn der 80er Jahre Arbeiten in den Bereichen visuell-akustischer Medien, im elektronischen Raum, Fotografie, Installationen und Performances inner- und außerhalb Europas. Preise und Stipendien.

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Das Aus einer Buchhandlung …

Der Wiener Bücherschmaus schließt seine Buchhandlung am Oskar-Werner-Platz.

Buecherschmaus Foto Kind mit Loeffel In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat die Buchhandlung das kulturelle Leben rund um den Mariahilfer Oskar Werner Platz mit ihrem Angebot an Büchern und über achtzig Veranstaltungen für große und kleine Menschen – Lesungen, Workshops, Diskussionsrunden – bereichert.

Nun liegt sie in den letzten Zügen. Diagnose: Auszehrung. Viele haben sie geschätzt, zu wenige leider durch Buchkäufe und finanzielle Spenden genährt.

Bis einschließlich Samstag, 09. Dezember 13:00 Uhr, besteht die Möglichkeit, zu den Öffnungszeiten Literatur aus dem reichhaltigen Fundus der Buchhandlung zu erwerben.

Wenn auch die Buchhandlung am Oskar-Werner-Platz bald der Vergangenheit angehören wird, so trifft dies keineswegs auf das Leseförderprojekt in seiner Gesamtheit zu.

„Bücher auf Rädern“, der Trolley mit altersgerechten, individuell zusammengestellten Medien war heuer in fünfundzwanzig Schulklassen und Kindergärten vertreten und wird weiterhin bei Kindern und Jugendlichen für Appetit am Lesen sorgen.

Buecherschmaus InnenansichtBuecherschmaus Innenansicht Auch die vier Bücherverschenkregale in Mariahilf – in den letzten 3 Jahren wurde der Inhalt von 132 Bananenkartons kostenlos verteilt! – werden vom Bücherschmaus 2018 mit Nachschub an guter Literatur versorgt.

Selbst für die Buchhandlung gibt es ein Leben nach dem Tod. Sie übersiedelt ins Internet und wird als Online-Buchhandlung wieder auferstehen. Außerdem können unsere KundInnen weiterhin alle lieferbaren Bücher bestellen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die in vielfältiger Form die Entwicklung des „Wiener Bücherschmaus“ begleitet und bereichert haben.

Wir freuen uns, Sie in Zukunft andernorts wiederzusehen und auf Ihre weitere Unterstützung der Leseförderinitiative „Wiener Bücherschmaus“.

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Literatur am Montag – „Jung entschlafen“

Wann: Montag, 11. Dezember 2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: ACHTUNG geänderter Veranstaltungsort! Galerie KoKo, Mittelgasse 7, 1060 Wien, nur wenige Schritte von der Buchhandlung Wiener Bücherschmaus entfernt.

Der Eintritt ist frei – Wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung:
Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail: Wiener Bücherschmaus

Der Roman des finnischen Literaturnobelpreisträgers Frans Eemil Sillanpääs beginnt mit einem Ende: „Silja, das junge schöne Landmädchen, verstarb ungefähr eine Woche nach Johannis, als der Sommer noch jung war. In Anbetracht ihrer Stellung bekam sie einen vergleichsweise angemessenen Tod.“

Wie dieses junge Leben verlaufen und warum Silja „jung entschlafen“ ist, davon erzählt der wunderschöne Roman. Dieser wurde nun in Wien erstmals vollständig von Reetta Karjalainen-Dräger ins Deutsche übersetzt.

© Buchcover: Guggolz Verlag

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von

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Literatur am Montag – Olli und der Weihnachtsmann

Was tun, wenn der Vater die Familie verlassen hat? Was tun, wenn einen das Heimweh plagt? Der Umzug ins Land es Weihnachtsmannes entpuppt sich für zwei Buben als Glücksfall. Aber kann der Weihnachtsmann Ollis größten Wunsch erfüllen?
Der Autor M.A. Karjalainen und die Illustratorin Irmi Studer-Algader werden an diesem Abend anwesend sein und stehen auch fürs Signieren der Bücher zur Verfügung.

Wann: Montag, 4. Dezember 2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Buchhandlung Wiener Bücherschmaus, Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung:
Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail: Wiener Bücherschmaus

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von

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Literatur am Montag – „Ach, du lieber Himmel!“

Wann: Montag, 27. November 2017
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wo: Buchhandlung Wiener Bücherschmaus, Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Wir freuen uns über Spenden für unsere Leseförderprojekte.

Wegen des begrenzten Platzangebotes ersuchen wir um Reservierung:
Tel.: 0677/612 659 11 oder E-Mail: Wiener Bücherschmaus

NachbarInnen und FreundInnen des Wiener Bücherschmaus lesen Winterlich-Weihnachtliches abseits vom Lebkuchen-Mainstream. Nachbarn treiben im Kühlschrank und am Fensterbrett ihr Unwesen, eigenartige Begegnungen finden am Kamin statt – und man möchte rufen: „Ach, du lieber Himmel!!!“

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von 

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