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Bücherverbrennung 1933

Die „Aktion wider den undeutschen Geist“, deren Höhepunkt die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 darstellt, wird von der „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) organisiert. Dabei wird sie von vielen Professoren unterstützt. So wird Professor Dr. phil. et jur. Eugen Lüthgen in Bonn im Angesicht des Feuers Folgendes äußern:

„Wie die Flammen emporlodern, um Gift, um Schmutz und Schund zu zerfressen, so sollen diese Flammen der Läuterung uns Sinnbild sein, alles Undeutsche bis in die Wurzeln hinein zu vernichten …“

Aus: Dieter Sauberzweig: Die Hochschulen im dritten Reich. Die Zeit, vom 10. 03 .1961 Nr. 11.

„Undeutsch“, das sind beispielsweise die Schriftsteller Kurt Tucholsky (1890 – 1935), Bert Brecht (1898 – 1956), Stefan Zweig (1881 – 1942), Joachim Ringelnatz (1883 – 1934), Joseph Roth (1894 – 1939) oder Magnus Hirschfeld (1868 – 1935), der Gründer des weltweit ersten Instituts für Sexualwissenschaft.

Den studentischen Aktionen teilweise vorauseilend, werden einige Bücherverbrennungen bereits nach der Reichstagswahl Anfang März 1933 von SA und SS bzw. Hitler-Jugend (HJ) und dem Bund Deutscher Mädel (BDM) organisiert. Nachahmungen der Bücherverbrennung finden im Deutschen Reich bis in den Oktober des Jahres 1933 statt.

12 Thesen, Schandpfähle und Scheiterhaufen

Die Veröffentlichung des Plakats „12 Thesen wider den undeutschen Geist“ vom 12. April steht am Beginn der folgenden Entwicklung.

Am 19. April werden die StudentInnen von der „Deutschen Studenschaft“ aufgerufen, Hochschullehrer zu nennen, die nach dem „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933 aus ihren Ämtern ausscheiden müssen. Das Gesetz ermöglicht, jüdische und politisch missliebige BeamtInnen, aus dem Dienst zu entfernen. Die deutschen Hochschulen verlieren durch dieses Gesetz Tausende Personen aus ihrem Lehrkörper.

Ebenfalls im Vorfeld der Bücherverbrennung kommt es an einigen Universitäten zur Aufstellung von „Schandpfählen“. An ihnen werden die Namen angefeindeter Professoren und einzelne literarische Schriften angeschlagen.

Den Höhepunkt der „Aktion wider den undeutschen Geist“ bildet die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 weiteren deutschen Universitätsstädten. Einige Bücherverbrennungen müssen aufgrund starken Regens in den Tagen und Wochen nach dem 10. Mai nachgeholt werden.

Über die Bücherverbrennung 1938 in Salzburg können Sie sich in dem vor 2 Jahren veröffentlichten Beitrag „80 Jahre Bücherverbrennung in Salzburg“ informieren.

Bundesarchiv Bild 102-14597, Berlin, Opernplatz, Bücherverbrennung

Dort steht ja Kästner!

Erich Kästner ist Zeuge, wie seine Bücher in Berlin in Flammen aufgehen und hört seinen Namen im zweiten Feuerspruch: „Gegen Dekadenz und moralischen Verfall! Für Zucht und Sitte in Familie und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Glaeser und Erich Kästner.“

Im Vorwort zu „Bei Durchsicht meiner Bücher“ schreibt er später: „Und im Jahre 1933 wurden meine Bücher in Berlin, auf dem großen Platz neben der Staatsoper, von einem gewissen Herrn Goebbels mit düster feierlichem Pomp verbrannt. Vierundzwanzig deutsche Schriftsteller, die symbolisch für immer ausgetilgt werden sollten, rief er triumphierend bei Namen. Ich war der einzige der Vierundzwanzig, der persönlich erschienen war, um dieser theatralischen Frechheit beizuwohnen. […] Plötzlich rief eine schrille Frauenstimme: ‚Dort steht ja Kästner!‘ Eine junge Kabarettistin, die sich mit einem Kollegen durch die Menge zwängte, hatte mich stehen sehen und ihrer Verblüffung übertrieben laut Ausdruck verliehen. Mir wurde unbehaglich zumute. Doch es geschah nichts. (Obwohl in diesen Tagen gerade sehr viel zu geschehen pflegte.) Die Bücher flogen weiter ins Feuer.“ Weiterlesen

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Geschichte des 1. Mai

Vom Haymarket zum 1. Mai

Haymarket MartyrsDie Vorgeschichte des 1. Mai: Chicago, 4. Mai 1886. Ein Unbekannter wirft am Haymarket eine Bombe. 18 Menschen sterben, darunter sieben Polizisten.

Die „Schuldigen“ werden rasch ermittelt, sind doch einige der Organisatoren der Demonstration Anarchisten: Acht Männer werden vor Gericht gestellt. Die Anklage behauptet, der Attentäter hätte auf der Grundlage ihrer Ideen gehandelt. Vier von ihnen, Albert Parsons, August Spies, George Engel und Adolph Fischer werden gehängt. Einer, Louis Lingg begeht in seiner Zelle Selbstmord. Ein weiterer, Oscar Neebe wird zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Todesurteile gegen Michael Schwab und Samuel Fielden werden in lebenslange Haft umgewandelt.

Die Urteile führen rund um den Globus zu Protesten. Diese werden unter anderem von George Bernard Shaw und William Morris unterstützt. 1893 kommen die drei Überlebenden durch einen Gnadenerlass des Gouverneurs von Illinois frei.

Unter anderem gehen dem Geschehen am 4. Mai 1886 folgende zwei Ereignisse voraus:
Ein Aufruf der Federation of Organized Trades and Labor Unions zum landesweiten Generalstreik am 1. Mai. Der Tag ist ein sogenannter „Moving Day“. Ein traditioneller Stichtag, um den Arbeitsplatz zu wechseln bzw. für die Änderung von Arbeitsverträgen. Der Acht-Stunden-Tag soll in die neuen Verträge aufgenommen werden. Dafür treten rund 400.000 Beschäftigte aus 11.000 Betrieben der USA in den Streik. Letztlich kann die Streikbewegung ihr Ziel nur für 20.000 ArbeiterInnen durchsetzen.

Am 3. Mai werden in Chicago zwei Demonstranten von der Polizei getötet. Bei den am Tag darauf stattfindenden Protesten kommt es zu dem Bombenanschlag – er geht in die Geschichte als „Haymarket Affair“ ein.

Die Zweite Internationale und der 1. Mai

1. Mai 1898 Festschrift Paris, 14. Juli 1889: Der Gründungskongress der „Zweiten Internationale“ findet am 100. Jahrestag der Französischen Revolution statt. An dem von Friedrich Engels angeregten Kongress nehmen etwa 400 Delegierte aus 20 Staaten teil.
Zum Gedenken an die Opfer der Haymarket Affair ruft der Kongress den 1. Mai 1890 zum „Kampftag der Arbeiterbewegung“ aus. Seine zentrale Forderung ist die Verkürzung der Arbeitszeit auf acht Stunden.

1891 beschließt der Kongress der „Zweiten Internationale“ in Brüssel, den 1. Mai in Zukunft jedes Jahr zu feiern und als Tribüne für die Durchsetzung der Forderungen der ArbeiterInnenbewegung zu nutzen.
Die Nordamerikanische Gewerkschaftsbewegung will sich auch terminlich von den Ereignissen am Haymarket distanzieren und veranstaltet ab 1894 jeweils am ersten Montag im September den „Labor Day“.

Der 1. Mai in Wien / Österreich

Wien, 1. Mai 1890. Die „Neue Freie Presse“ zittert gemeinsam mit Wiens Bourgeoisie: „Die Soldaten stehen in Bereitschaft, die Tore der Häuser werden geschlossen, in den Wohnungen wird Proviant vorbereitet wie vor einer Belagerung, die Geschäfte sind verödet. Frauen und Kinder wagen sich nicht mehr auf die Gasse …“

Die „ProletInnen“ gehen auf die Straße. Am Vormittag gibt es in Wien zirka sechzig Versammlungen. Gefordert wird der Acht-Stunden-Arbeitstag. Am Nachmittag ziehen zirka 100.000 ArbeiterInnen in den Prater. Es ist die bisher größte Kundgebung in Wien. Kaiserhof, Adel und Großbürgertum lassen ihre traditionelle „Praterausfahrt“ am 1. Mai ausfallen.

Nur die Demonstration in London übertrifft mit 300.000 TeilnehmerInnen den Maiaufmarsch im Prater. Friedrich Engels schreibt rückblickend:
„Feind und Freund sind einig darüber, daß auf dem ganzen Festland Österreich, und in Österreich Wien, den Festtag des Proletariats am glänzendsten und würdigsten begangen und die österreichische, voran die Wiener Arbeiterschaft sich damit eine ganz andere Stellung in der Bewegung erobert hat.“ Der 1. Mai in London, Marx/Engels-Werke, Bd. 22, Arbeiterzeitung vom 23. Mai 1890.

Gefordert wird bei den ersten Maikundgebungen neben dem Acht-Stunden-Arbeitstag vor allem die Einführung des allgemeinen Wahlrechts sowie Pensions- und Invaliditäts-, Witwen- und Waisenversorgung.

1. Mai 1911 In den letzten Jahren vor dem Ersten Weltkrieg steht die Forderung für den Erhalt des Friedens und für internationale Solidarität im Mittelpunkt der Demonstrationen. Der Weltkrieg und die nun betont nationale Haltung großer Teile der ArbeiterInnenbewegung in den ersten Kriegsjahren unterbricht die Tradition der Maifeiern.

1919: In der Ersten Republik wird der 1. Mai zum Staatsfeiertag erklärt.
1933: Die Regierung Dollfuß verbietet den 1. Mai in seiner bisherigen Form.
1934: Der Austrofaschismus macht den 1. Mai zum „Tag der Verfassung“.
1938: In der Zeit von 1938 bis 1945 wird der 1. Mai zum „Tag der deutschen Arbeit“.
1945: Im Westen Österreichs wird noch gekämpft – in den Bezirken Wiens wird der 1. Mai bereits wieder gefeiert.
1946: Erstmals nach vierzehnjähriger Unterbrechung zieht der Maiaufmarsch wieder über den Wiener Ring.

Der 1. Mai von 1945 bis heute

Nach dem Ende des 2. Weltkriegs war man bemüht, die Lehren aus Faschismus und Krieg zu ziehen. So wurden in der Erklärung der Menschenrechte 1948 neben politischen auch soziale Rechte festgeschrieben.

Im Artikel 22 heißt es: „Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.“

Und im Artikel 23: „Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. (…) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.“

Um Frieden, Menschenrechte und Völkerfreundschaft zu verwirklichen, ist es heute mehr denn je notwendig, die Macht der Großkonzerne zu beschränken. Deren Gier nach billigen Arbeitskräften, neuen Rohstoffen und Absatzmärkten klare Grenzen zu setzen.

Lohndumping, Arbeitslosigkeit und die Präkarisierung und Endsolidarisierung immer größerer Teile der Bevölkerung führen uns auch 2020 die Bedeutung des 1. Mai vor Augen: gemeinsam für eine gerechte und solidarische Welt!

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Josef Eisinger – Flucht und Zuflucht

Josef Eisinger Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat sein virtuelles Angebot erweitert. Zusätzlich werden 1000 Exemplare von „Flucht und Zuflucht“, der neuen Autobiografie des 96-jährigen Wiener Wissenschaftlers Josef Eisinger verschenkt.

Ein berührendes, von einer positiven getragenen Grundhaltung geprägtes Buch. An dessen Beginn steht das Leben der jüdischen Mittelschicht im Wien der 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts im Mittelpunkt.
Nach dem „Anschluss“ entkommt Josef Eisinger mit einem Kindertransport nach England. Er ist 15 Jahre alt, arbeitet als Tellerwäscher und Farmarbeiter. Später wird er nach Kanada verschifft, verdingt sich dort als Waldarbeiter, wird interniert und arbeitet als Goldgräber.
Seine Eltern trifft er erst Jahre später in Israel. Er wird Wissenschaftler und lebt heute in New York.

Die Autobiografie von Josef Eisinger kann auf der Site des DÖW auch als pdf heruntergeladen werden. Viele weitere Infos, wie die „Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus“ oder die „Schau zur Geschichte der NS-Medizinverbrechen“ sind auf der Site des DÖW ebenfalls online abrufbar.

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Zustellung von Büchern

Zustellung von Büchern Damit Sie und Ihre Familie auch in der Zeit des Coronavirus mit Literatur gut versorgt sind, bietet Ihnen der Wiener Bücherschmaus einen Onlineshop und in Teilen Wiens die Zustellung bis vor die Haustüre. Alle anderen erhalten Ihre Bestellung mit der Post.
Zusätzlich haben wir für Sie an drei Orten in Wien-Mariahilf für einen kostenlosen literarischen Imbiss vorgesorgt.

1. Zustellung von Büchern:

Wir bringen Ihnen die bestellte Literatur im 6. und Teilen des 5., 7. und 15. Wiener Gemeindebezirkes vor die Wohnungstüre.
In unserem Onlineshop finden Sie eine große Auswahl an Secondhandbüchern. Diese können Sie direkt im Katalog bestellen. Für alle anderen über den Buchhandel lieferbaren Bücher senden Sie uns einfach eine Mail. Die Zustellung erfolgt in Absprache mit Ihnen, vorerst jeden Samstag.

Als kleinen Aufheller legen wir jeder Zustellung eine kostenlose DVD aus den Bereichen Arthouse, Klassiker, Kabarett oder Kinder- & Jugendfilm bei.

2. Verschenkbücher

Sie sind eingeladen, sich an guter Literatur kostenlos zu bedienen: Diese erhalten Sie in Wien-Mariahilf vor dem Haus Garbergasse 18, im Amtshaus Mariahilf, Amerlingstr. 11 und in der Büchertasche Ecke Millergasse/Garbergasse.

Bei Fragen zum Thema Literatur bzw. deren Zustellung erreichen uns via Mail oder telefonisch unter der Nr. 0677/612-559-22

Wir freuen uns auf weitere virtuelle Besuche und wünschen Ihnen Zuversicht und vor allem Gesundheit.

Ihr Team vom „Wiener Bücherschmaus“

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DVDs aus zweiter Hand versus Streaming

DVDsEin winziges Wesen hält derzeit die Welt in Schach. Für den Menschen unsichtbar, besteht es aus Nukleinsäure mit nichts weiter als der Information, sich auszubreiten und innerhalb einer Wirtszelle zu reproduzieren. Dennoch, das neue Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren hat es in sich. Mangels wirksamer Abwehrmöglichkeiten muss sich ein Großteil der Menschheit eines bislang ungewohnten
Lebensstils befleißigen. Kontakt zu anderen menschlichen Wesen soll tunlichst unterbleiben, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren.

Viele verbringen ihre Zeit also zuhause und wissen noch nicht so recht, was sie mit der ungewohnten Freiheit anfangen sollen. Die Lektüre womöglich schon lange bereitliegender Bücher bietet sich an, sofern das nötige Maß an Ruhe vorhanden ist. Neuer Lesestoff lässt sich online lukrieren, und sogar Bibliotheken öffnen ihre virtuellen Tore für E-Books.

Weitaus beliebter ist allerdings der Genuss bewegter Bilder. Die Filmgeschichte hält eine breite Palette an Sehenswertem parat, von Arthouse bis Romanze, von Doku bis Serie.

DVDs aber auch CDs und Secondhandbücher der Umwelt und der eigenen Geldbörse zuliebe.

DVDs bieten sich als Datenträger an, zumal sie in riesiger Stückzahl vorhanden und gebraucht für wenig Geld zu haben sind. Bei einigermaßen rücksichtsvoller Behandlung sind DVDs erstaunlich langlebig und können ohne Weiteres mehrere Besitzerwechsel verkraften. Vielfach beinhaltet eine DVD Bonusmaterial zum Film oder eine aufwendige Hüllengestaltung mit Begleitinformationen.

ONLINESHOP DES WIENER BÜCERSCHMAUS
Filme (DVDs)
Hörbücher (CDs)im Onlineshop

Auch der ökologische Aspekt kommt bei den DVDs nicht zu kurz. Während Videostreaming via Internet auf den ersten Blick eine unglaubliche Angebotsfülle bietet und ausgesprochen bequem erscheint, liegt die Tücke im Detail. Gerade dieser Tage wird bewusst, dass die Bandbreite der Datenübertragung begrenzt ist, denn ein großer Teil der Kapazität wird von Homeworking, Online-Unterricht und Videokonferenzen belegt.
Viele kommerzielle Streaminganbieter sind daher dazu übergegangen, die Übertragungsrate zu begrenzen. Für die Kunden äußert sich dies zumeist in Bildaussetzern und geringer Auflösung.

Nicht zu vergessen der gewaltige Energieverbrauch der Rechenzentren bei den großen Streaminganbietern. Laut der unabhängigen Forschungsplattform Shift Project (https://theshiftproject.org) belief sich der CO2-Ausstoß bei Videostreaming schon im Jahre 2018 auf unglaubliche 300 Millionen Tonnen, und damit in etwa so viel wie ganz Spanien. Tendenz steigend. Eine gebrauchte DVD hingegen benötigt
keinerlei Energie mehr für die Herstellung und begnügt sich je nach Abspiel- und Ausgabegerät mit ein paar Watt Wiedergabeleistung. Filmgenuss via DVDs ist also mehr als zeitgemäß.

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Kostenlose Poesie für herausfordernde Zeiten

Als kleine Stärkung für die derzeitige Ausnahmensituation serviert der „Wiener Bücherschmaus“ jeden Tag neue kostenlose literarische Schmankerln.

NEU: vor dem Eingang zum Haus Garbergasse 18, 1060 Wien.

Noch mehr Poesie zur freien Entnahmen finden Sie in der Büchertasche am Haus Ecke Millergasse / Mittelgasse und im Amtshaus Mariahilf: Amerlingstraße 11, 1060 Wien. Öffnungszeiten: Mo-Fr: 7:30-15:30

Greifen Sie zu – freuen Sie sich an der Lektüre – bleiben Sie gesund!

Helfen Sie mit, das Leseförderprojekt zu fianzieren, und besuchen Sie unseren Onlineshop.

Guten Appetit wünscht Ihnen das Team des Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur.

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Gesellschaftsspiele

Gesellschaftsspiele und ihre Renaissance in Zeiten des Coronavirus

Gesellschaftsspiele, Brettspiele, KartenspieleEin Puzzle mit 5000 Teilen in der Farbe Ihres Teppichbodens kann Ihnen der „Wiener Bücherschmaus“ nicht bieten, dafür aber zahlreiche Gesellschaftsspiele.

Neben ausgewählten Secondhandbüchern sind ab sofort zahlreiche Brett- und Kartenspiele im Onlineshop des „Wiener Bücherschmaus“ zu finden.

Nicht nur in Zeiten des Coronavirus können analoge Spiele für kleine und große Menschen eine gute Alternative zu Amazon, Netflix, Playstation usw. sein. Das gemeinsame Spielen hilft gegen aufkeimende Fadesse und unterstützt, sich abseits der ständigen Corona-News zu fokussieren. Meist macht es auch noch Vergnügen und fördert das Miteinander.

In Wien-Mariahilf bringen wir in Zeiten der Coronakrise, neben Büchern auch Gesellschaftsspiele bis vor Ihre Wohnungstüre. Alle anderen BestellerInnen erhalten Ihre Sendung via Post.
Mailen Sie uns Ihren Wunsch oder bestellen Sie direkt über unseren Onlineshop.

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Österreichischer Vorlesetag – Literatur für die Ohren

Am 26. März 2020 – also heute – findet diese Veranstaltung wieder österreichweit statt.

Mit dem Vorlesen den Appetit auf Literatur zu wecken, ist ein wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten des Wiener Bücherschmaus. Letztes Jahr gelang dies unter anderem mit einem Workshop an der Vienna International School, bei dem die SchülerInnen ihre schreibenden und erzählerischen Talente ausprobierten.

Heuer findet aufgrund der aktuellen Situation zwar keine analoge Veranstaltung statt. Jedoch digitale Technik und das Organisationsteam des Vorlesetages machen es möglich, dass Literatur für die Ohren serviert wird.

Der Wiener Bücherschmaus sendet aus dem Kleiderkasten Poesie von Joachim Ringelnatz.
Hier zu hören.
Oder direkt im Podcast.

Hier sehen Sie die Lesungen, welche von 09:00 bis 18:00 Uhr im Halbstunden-Takt stattfinden.

Und hier gibt es sämtliche TeilnehmerInnen des Vorlesetages zu bewundern.

Alle aktuelle Informationen zum Vorlesetag.

Viel Vergnügen und guten Appetit!

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Kostenlose e-books für Kinder und Jugendliche

Kostenlose e-booksRandomhouse bietet von heute bis einschließlich 19.4. 2020 fünf kostenlose e-books für Kinder und Jugendliche von cbj für unterschiedliche Altersstufen zum kostenlosen Download an. Und für die Größeren unter euch Torsten Sträter mit einem Märchen aus dem Königreich Schlabunzen. :-)

Ingo Siegner: Der kleine Drache Kokusnus (ab 6 Jahren)

THiLO: Ostwind – Für immer Freunde (ab 6 Jahren)

Andreas Gruber: Code Genesis – Sie werden dich finden (ab 12 Jahren)

Ute Krause: Minus Drei wünscht sich ein Haustier (Ab 6 Jahren)

Kiesel, die Elfe – Sommerfest im Veilchental“>Kiesel, die Elfe – Sommerfest im Veilchental (ab 6 Jahren)

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Sonderpostille: Literatur in Zeiten des Coronavirus

Liebe Freundinnen und Freunde des Wiener Bücherschmaus!
Liebe Kundinnen und Kunden!

Gehaekelte Blumen als Lesezeichen Wir senden Ihnen einen Strauß blumiger Lesezeichen und hoffen, Sie sind bei guter Gesundheit und die Decke fällt Ihnen nicht auf den Kopf! Damit Letzteres so bleibt, versorgen wir Sie ab sofort in Wien-Mariahilf mittels HAUSZUSTELLUNG mit guter Literatur. Darüber hinaus versenden wir innerhalb Österreichs via Post. Als kleinen Aufheller legen wir jeder Buchbestellung wahlweise eine kostenlose DVD bei. Wählen können Sie aus den Bereichen Arthouse, Klassiker, Kabarett oder Kinder- & Jugendfilm.

Die Hauszustellung im 6. Bezirk wird in Absprache mit den BestellerInnen vorerst jeden Samstag erfolgen.

Ihre Bestellung ist nicht nur für den Verein wirtschaftlich bedeutsam, sondern auch eine wichtige moralische Unterstützung.

Und so funktioniert es:
Ist die von Ihnen gewünschte Literatur über den Buchhandel lieferbar, senden Sie uns bitte Ihre Bestellung via Mail.
Haben Sie ein Secondhandbuch in unserem Onlineshop gefunden, können Sie dieses direkt über den Shop bestellen.

Wir werden an den Samstagen ab 28. März die Bücher in Mariahilf ausliefern. Wenn Sie per Mail oder via Onlineshop bestellen und eine Hauszustellung wünschen, vergessen Sie bitte nicht, uns Ihre Adresse und eine Telefonnummer mitzuteilen. Wir werden die Zustellung per SMS oder telefonisch avisieren.

Alle Bestellungen von Neubüchern, die bei uns bis Dienstag 24:00 Uhr eintreffen, werden, so bei den Lieferanten alles funktioniert, am folgenden Samstag zugestellt. Alle Bestellungen von Secondhandbüchern aus unserem Onlineshop, die bis Freitag 24:00 Uhr eintreffen, erhalten Sie am darauffolgenden Tag.

Wir freuen uns auf auf weitere virtuelle Besuche und wünschen Ihnen Kraft und Zuversicht.

Und vor allem: Bleiben Sie gesund.

Ihr Team vom „Wiener Bücherschmaus“

PS: Wenn Sie sich fragen, wie Sie den Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur abseits eines Bücherkaufs unterstützen können. Im Moment bieten sich vor allem zwei Möglichkeiten: Leiten Sie den Link zu diesen Beitrag an FreundInnen und Bekannte weiter oder / und unterstützen Sie die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Wiener Bücherschmaus mit einer Spende auf das Konto:
Bank: BAWAG
IBAN: AT11 1400 0022 1085 9759
BIC: BAWAATWW
lautend auf Wiener Bücherschmaus

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