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Welttag des Buches

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir den Welttag des Buches 2021 mit einem literarischen Bilderrätsel feiern. Zu diesem Zweck haben wir ein Quiz-Menü der besonderen Art zusammengestellt.

AUS WELCHEN WERKEN STAMMEN DIE 11 SCHMANKERL IN DER BÜCHERSCHMAUS BILDERSCHAU?

Unter allen richtigen Einsendungen werden drei süße Überraschungen verlost.

Ihre Antwort senden Sie bitte bis zum 30. Juni 2021 per Mail an den Wiener Bücherschmaus.

Übrigens: Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses Jahr wieder eingeladen wurden zur „biblio aktiv“ – der Fachmesse für NÖ Bibliotheken, die heuer (im online-Format) ebenfalls am Welttag des Buches stattfindet.

Über den Welttag des Buches

1995 erklärt die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches und des Urheberrechts. Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur schafft mit dem Welttag des Buches einen alljährlichen Schwerpunkt zur Förderung von Literatur.

Seinen Ursprung hat der Welttag des Buches in einem katalanischen Brauch. Am Namenstag des heiligen Jordi (Sankt Georg) schenken die Menschen einander Rosen und auf Initiative der Büchergilde von Barcelona seit den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts Bücher. So ist der Welttag des Buches insbesondere in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein Kulturereignis mit Volksfestcharakter.

Auf den Welttag des Buches fällt außerdem das Todesdatum von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Beide starben am 23. April 1616, allerdings nicht am selben Tag. Zu diesem Zeitpunkt wurde in England noch mit dem julianischen Kalender gerechnet, während in Spanien bereits der 1582 durch Papst Gregor XIII eingeführte gregorianische Kalender Verwendung fand. Daher starb Shakespeare zehn Tage später als Cervantes.

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Österreichischer Vorlesetag 2021

Auch 2021 schließt sich der Wiener Bücherschmaus dem Motto des österreichischen Vorlesetages an: „Lesen kann man überall, vorlesen auch.“

Wurden letztes Jahr lyrische Spezereien live aus dem Kleiderkasten kredenzt, so servieren wird heuer das Märchen von Frau Holle. Dazu reichen wir Wissenswertes darüber, was es mit dem Backofen auf sich hat oder warum es wichtig ist, dass Frau Holle die Betten schüttelt. Außerdem gehen wir der Frage nach, ob die Pechmarie wirklich die Gelackmeierte ist … Und was macht eigentlich Achill in diesem Märchen?

Viel Vergnügen wünscht das Team vom Wiener Bücherschmaus.
Hier geht’s zum akustischen Schmankerl:

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Die Sendung mit der Maus

Eine Maus wird 50

Die Sendung mit der Maus - ein KochbuchDie Familie der Mäuse ist zahlreich und vielfältig. In unserem Breiten sind Hausmaus, Gelbhalsmaus, Rötelmaus, Feldmaus, Wühlmaus, Zwergmaus und einige weitere Mäuslein mehr oder weniger verbreitet. Durchschnittlich werden sie zwei bis drei Jahre alt. Die orangefarbene Maus des WDR steckt sie altersmäßig alle in den Sack. Sie erblickte 1971 in der „Sendung mit der Maus“ erstmals das Licht der Welt. Sie feiert also 2021 ihren 50. Geburtstag und erfreut sich immer noch bester Gesundheit.

Die Sendung mit der Maus

In über 2300 Folgen wurden vieles geklärt. Der Bogen spannt sich dabei von der Entstehung der geheimnisvollen Löcher im Käse bis zur Frage, wie ein Airbus entsteht. Ab ihrem zweiten Lebensjahr wurde der Vorspann der „Sendung mit der Maus“ im Laufe der Zeit in insgesamt über 100 Sprachen und Dialekte übersetzt. Ab 2015 wurde die Maus noch internationaler. Die Lach- und Sachgeschichten gab es ab diesem Zeitpunkt in Arabisch, Kurdisch und Dari. Später wurde das Angebot um Englisch und Französisch ergänzt.

Bei diesem beeindruckenden Werdegang der „Sendung mit der Maus“ sollten wir nicht auf den blauen Elefanten und die Ente als Dritte im Bunde vergessen. Der blaue Elefant, auch schon mehr als 45 Jahre mit von der Partie, hat mit der „Sendung mit dem Elefanten“ seinen wohlverdienten Sendungsableger speziell für Vorschulkinder erhalten. Die gelbe Ente hat zwar mit 34 Jahren für ihre Spezies ebenfalls ein beachtliches Alter, für eine eigene Sendung hat es allerdings bisher noch nicht gereicht.

Der Wiener Bücherschmaus wünscht der Maus, dem Elefanten und der Ente alles Gute und viele weitere Jahre.

Hier geht es zur „Geburtstagsseite der Sendung mit der Maus“ oder zur „Maus international“ oder viele Videos zur Sendung mit der Maus.

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Felix Salten (1869 – 1945)

Exilliteratur – Teil 6

Anlässlich der Ausstellung „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“ im Wien Museum, erinnern wir im „Wiener Bücherschmaus“ in der Reihe „Exilliteratur“ in einem Kurzporträt an die vielschichtige Persönlichkeit des Autors.

Bisher wurden in dieser Reihe neben Felix Salten die AutorInnen Albert Drach, Irmgard Keun, Mela Hartwig, Stefan Zweig und Lili Grün gewürdigt.

Felix Salten Felix Salten, in Pest in Österreich-Ungarn geboren, wächst in Wien auf. Mit 16 verlässt er das Gymnasium und arbeitet in einer Versicherung. Anfang der 1890er Jahre kommt er mit der Gruppe Jung-Wien in Kontakt; junge Autoren wie Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Peter Altenberg, Richard Beer-Hofmann und eben Felix Salten treffen einander im Café Griensteidl. Hermann Bahr ist der Netzwerker der Gruppe und 1894 Mitbegründer der Zeitschrift „Die Zeit“. Unter seiner Herausgeberschaft wird sie zum Sprachrohr von Jung-Wien und unterstützt und fördert das Aufkommen der literarischen Moderne im deutschen Sprachraum.

Als Karl Kraus im Winter 1896 die Beziehung von Felix Salten zur Burgschauspielerin Ottilie Metzl öffentlich macht, wird er von diesem geohrfeigt. Salten wird zu einem Bußgeld von 20 Gulden verurteilt. 6 Jahre später heiratet er Ottilie Metzl. Sein aufwendiger Lebensstil lässt seine Schulden zu diesem Zeitpunkt auf 60.000 Gulden anschwellen. 1 Gulden ö. W. aus dieser Zeit entspricht in etwa der heutigen Kaufkraft von 14,95 Euro (Historischer Währungsrechner der Österreichischen Nationalbank).

Felix Salten ist ein fleißiger und vielseitiger Schreiber, der auch gerne unter einem seiner vielen Pseudonyme, wie beispielsweise Jeremias Eckenpfeifer, Martin Finder, Marie Hemmer oder Lanzelot veröffentlicht. Neben Romanen, Novellen, Bühnenstücken, Libretti und Filmdrehbüchern schreibt Felix Salten für zahlreiche große deutschsprachigen Zeitungen. Dabei deckt er ein breites Spektrum von der Theaterkritik über Reportagen bis zu Skandalgeschichten gekrönter Häupter ab.

Während des Ersten Weltkrieges ist Felix Salten im Kriegsarchiv beschäftigt. Den Krieg begrüßt er, wie viele andere Autoren und Autorinnen auf beiden Seiten der Front zunächst begeistert und arbeitet für dessen Akzeptanz. Erst ab 1917 ändert sich seine Haltung und er bezeichnet in „Drei Jahre Krieg“ diesen als „Katastrophe“.

Die Erinnerung an das schriftstellerische Schaffen von Felix Salten ist in der Öffentlichkeit bis heute mit zwei sehr unterschiedlichen Büchern verknüpft.

Mit dem pornografischen Roman „Josefine Mutzenbacher“. Das Werk erscheint 1905 mit dem Untertitel „Die Geschichte einer Wienerischen Dirne“ als Privatdruck. Die erste Fassung wird in einer Auflage von 100 nummerierten Exemplaren veröffentlicht. Seither changiert die Wahrnehmung des Buches zwischen „der wohl einzige deutsche pornographische Roman von Weltrang“ und Kinderpornografie. Trotz entsprechender Aussagen von Zeitgenossen wie Karl Kraus und Arthur Schnitzler kann die Autorenschaft von Felix Salten bis heute nicht mit letzter Sicherheit nachgewiesen werden.

Werbeplakat für den Film Bambi, 1951 Wienbibliothek im Rathaus Und mit dem 1923 veröffentlichten Kinderbuch „Bambi. Eine Lebensgeschichte aus dem Walde“. Es wird, nach dem Felix Salten die Filmrechte um 1000 Dollar verkauft, erstmals 1942 in den Disney Studios verfilmt. 1939 erhält „Bambi“ aus der Feder des Autors eine Fortsetzung. Felix Salten, dem zu diesem Zeitpunkt bereits jegliche Veröffentlichung im Deutschen Reich verwehrt ist, publiziert das Buch in den USA unter dem Titel Bambi’s Children: The Story of a Forest Family. Erst ein Jahr später erfolgt mit „Bambis Kinder. Eine Familie im Walde.“ die deutschsprachige Erstveröffentlichung in der Schweiz.

In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte er nicht zu den entschlossenen Gegnern von Krieg und Faschismus. Als Ernst Toller am XI. Kongress des internationalen P.E.N.-Clubs im Mai 1933 in Dubrovnik die kurz zuvor im Deutschen Reich beginnenden Bücherverbrennungen und die Verfolgung von AutorInnen scharf verurteilt, schließen sich die beiden Delegierten des österreichischen P. E. N., Grete von Urbanitzky als Generalsekretärin und Felix Salten als dessen Präsident dem Protest nicht an.

Bei der darauffolgenden Generalversammlung des Österreichischen P. E. N. im Juni 1933 tritt Felix Salten als Präsident zurück, zugleich kommt es zur Abspaltung der nationalsozialistisch orientierten Mitglieder. Nach mehreren Anläufen gründen sie 1936 unter der Präsidentschaft von Max Mell den „Bund deutscher Schriftsteller Österreichs“. Nicht wenige von Ihnen werden, im Gegensatz zu zahlreichen vom Nationalsozialismus ins Exil gezwungenen AutorInnen, im literarischen Nachkriegsösterreich rasch wieder Fuß fassen.

In diesem Zusammenhang sei an Franz Theodor Csokors Worte erinnert. Er schreibt: „Man muß sich eben entscheiden: Gutes Geschäft – oder gutes Gewissen? Ich bin für das Zweite – auf jede Gefahr hin, selbst auf die einer Emigration, falls der braune Zauber auch bei uns einmal Fuß fassen sollte!“

Ab 1935 stehen die Werke von Felix Salten auf den von den Nationalsozialisten zusammengestellten Listen des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“. Nach dem „Anschluss“ Österreichs kann Felix Salten 1939 mit seiner Frau zu seiner Tochter in die Schweiz ausreisen. Er muss sich allerdings den Schweizer Behörden gegenüber verpflichten, keiner journalistischen Arbeit nachzugehen. Am 8. Oktober 1945 stirbt Felix Salten in Zürich im Alter von 76 Jahren. In Wien-Donaustadt (22. Bezirk) erinnert die Saltenstraße an den Autor.

Weitgehend vergessen ist, dass Felix Salten „als einflussreicher Journalist, mächtiger Kulturkritiker, experimentierfreudiger Theatergründer, engagierter Repräsentant des Judentums, umstrittener Literaturfunktionär und Mitstreiter des literarischen Netzwerks Jung-Wien um Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler ein bedeutender Protagonist des kulturellen Lebens der Wiener Moderne war.“ Diese Aspekte seiner Persönlichkeit werden in der Ausstellung „Im Schatten von Bambi“ im Wien Museum MUSA und im Ausstellungskabinett der Wienbibliothek gewürdigt.

AUSSTELLUNG IM WIEN MUSEUM UND IN DER WIENBIBLIOTHEK

Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne

Wo: Wien Museum MUSA, 1010, Felderstraße 6-8
Wann: Dienstag bis Sonntag & Feiertag, 10 bis 18 Uhr.

„Anlässlich seines 75. Todestags werden auf Basis von Saltens Nachlass, der sich seit 2015 zum größten Teil im Bestand der Wienbibliothek im Rathaus befindet, etliche kaum bekannte Aspekte seines Wirkens thematisiert. Seine vielfältigen Tätigkeiten, darunter z. B. auch seine bisher kaum gewürdigte Rolle als Kunstkritiker im Umfeld Gustav Klimts, werden anhand bisher unveröffentlichter Dokumente vor Augen geführt und zeitlich kontextualisiert: Felix Salten erlebte die zu Ende gehende Monarchie, die Erste Republik, beide Weltkriege sowie Diktatur und Exil. Leben, Werk und kulturelle Vernetzung dieser schillernden Persönlichkeit, die Wien zwischen 1890 und der Flucht in die Schweiz 1939 wesentlich geprägt hat, werden in dieser Ausstellung aus einer neuen Perspektive gezeigt.“

Der Eintritt in „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“ ist für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren frei. An jedem ersten Sonntag im Monat ist der Besuch der Ausstellung für alle Besucher und Besucherinnen kostenlos.

Wienbibliothek

Wo: Ausstellungskabinett der Wienbibliothek, 1082 Wien, Rathaus, Eingang Felderstraße, Stiege 6, Glaslift, 1. Stock
Wann Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

„Der Nachlass von Felix Salten in der Wienbibliothek im Rathaus eröffnet mit zahlreichen Fotos, Lebensdokumenten, dem Manuskriptarchiv und besonders der Briefsammlung mit ca. 700 Korrespondenzpartner*innen (u. a. Karl Kraus, Heinrich und Thomas Mann, Berta Zuckerkandl, Stefan Zweig) einen weiten Blick auf Leben und Wirken des Tausendsassas Felix Salten. Hinzu kommt die Nachlassbibliothek mit über 2.300 Büchern, die zahlreiche unikale Arbeits- und Handexemplare, Widmungen und eine Belegsammlung etwa seiner Tierbücher Bambi, Florian und Perri enthält.“

Bildquellen:
Beitragsbild: Felix Salten, vermutlich in seinem Landhaus in Pötzleinsdorf, 1904, Wienbibliothek im Rathaus
Im Beitrag: Werbeplakat für den Film Bambi, 1951, Wienbibliothek im Rathaus und Plakat zur Ausstellung: Im Schatten von Bambi Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne. Grafik: Olaf Osten

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Kostenlose Kinder- und Jugendliteratur

Ferienzeit = Lesezeit

Kostenlose Kinder- und JugendliteraturDu bist eine Lesetigerin oder ein Bücherwurm? Dann ist die kostenlose Kinder- und Jugendliteratur aus der Bücherkiste vor dem Vereinssitz des Wiener Bücherschmaus, Garbergasse 18, 1060 Wien genau das Richtige für dich!

Nimm bitte nur so viele Bücher mit, wie du in nächster Zeit lesen kannst. Die nach dir Kommenden freuen sich ebenfalls über Lesestoff. :-)

Wir wünschen dir ein spannendes, geheimnisvolles und vergnügliches Leseerlebnis.

Der Wiener Bücherschmaus betreut zusätzlich zu der Bücherkiste in der Garbergasse fünf Bücherverschenkregale für Jung und Alt in Mariahilf. Coronabedingt sind im Moment allerdings nur jene in der VHS-Mariahilf und im Amtshaus zugänglich.

PS: WIENXTRA bietet (nicht nur) in den Semesterferien Tipps für die Freizeitgestaltung.

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Weihnachten: Winterzeit – Lesezeit

Weihnachten - eim Baum aus Büchern

Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Der Wiener Bücherschmaus bietet neben einer breiten Palette an kostenlosen Leseförderangeboten auch die Möglichkeit, im Onlineshop gepflegte Secondhandliteratur zu kaufen. Zusätzlich können Sie ein kuratiertes Bücherabo erwerben. Bei der im Abonnement angebotenen Belletristik handelt es sich um neuwertige Secondhandbücher.

Sie suchen ein literarisches Weihnachtsgeschenk? Dann ist ein Geschenkgutschein vom Wiener Bücherschmaus genau das Richtige für Sie.

Weihnachten und Umweltschutz

Mit einem Buchkauf im Wiener Bücherschmaus unterstützen Sie nicht nur zu Weihnachten unsere Initiativen im Bereich der Leseförderung, sondern Sie tun auch etwas für unsere Umwelt. Jedes Buch, das nicht neu produziert werden muss, spart Rohstoffe und Energie.

Wir wünschen Ihnen Gesundheit und trotz Lockdown und der vielfältigen derzeitigen Belastungen eine gute Zeit.

Ihr Bücherschmaus-Team

PS: Wir versenden die Bücher nahezu ausschließlich in Secondhandverpackung. Das heißt, die von uns verwendete Kartonage war bereits zuvor mindestens einmal als Verpackungsmaterial im Einsatz.

PPS: Gerne können Sie sich Ihre Buchbestellung nach Vereinbarung im Wiener Bücherschmaus, Garbergasse 18, 1060 Wien abholen und so die Portospesen sparen.

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Liedermacherlnnenlounge goes online ….

Klar, man kann Frust schieben und den oder das Virus ein Oaschloch schimpfen, das erleichtert, nützt aber nix. Deshalb empfiehlt der Wiener Bücherschmaus ein aktuell-virtuelles Wiedersehen oder Kennenlernen von und mit Andre Blau und Christa Kasehs in der LiedermacherInnenlounge.

Wann: Samstag, 14. November 2020 – 16:30 Uhr
Wo: online via Instagram und Facebook.

Diesmal Christa Kasehs als Gast. Sie ist seit ca. 35 Jahren Musikerin, u. a. Bassistin in verschiedensten Bluesbands. Vor etwa 25 Jahren hat sie begonnen, eigene Texte zu schreiben und diese zu vertonen. Zum Repertoire gehören Lieder in Mundart, Hochdeutsch und Englisch – mit einem Wort: dreisprachige Texte :-)

Die Lieder (and Songs) handeln von eigenen Lebenserfahrungen, spiegeln Weltanschauliches und erzählen von Visionen für ein neues, liebevolleres Miteinander, über Wertschätzung und Verantwortung für einander und den Planeten. Um einen Ö1-Slogan abzuwandeln: Christa Kahsehs gehört gehört!

Text und Musik sind miteinander beziehungsfähig im besten Sinne. Liedermacherinnen und Liedermacher können ein Lied davon singen. Oder gar mehrere. Und das tun sie auch! Deutsch und anderssprachig. Als Solisten, Duos, Trios … Kritisch, witzig, melancholisch … und immer mit höchstem musikalischen und emotionalen Einsatz in der Präsentation ihrer Eigenkompositionen.

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Literaturspaziergang in Mariahilf

„D‘Hausherrnsöhnl‘n“ und andere literarische Schätze aus und in Mariahilf

Wilhelm Wiesberg und Johann Silony verewigten um 1880 in dem Lied einen Teil von Mariahilf, nämlich:

„In Gumpendorf drunt auf ein Eck Numm’ro zwa /
steht a dreistöckig’s Haus und das g’hört dem Papa“

Literaturspaziergang in Mariahilf

Literaturspaziergang in Mariahilf

Diese und andere literarische Schätze werden bei diesem Spaziergang gehoben und präsentiert: zum Beispiel der Rattenfänger vom Magdalenengrund, Oskar Werner als Feuerwehrmann oder Kabaretistisches aus der „Hölle“.

Datum: Mittwoch 4. November 2020
Uhrzeit: 15:00 bis 16:30
Treffpunkt: Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien
Achtung: begrenzte TeilnehmerInnenzahl, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Zur Anmeldung per Mail

Die Teilnahme ist kostenlos – Spenden für die Bücherschmaus-Leseprojekte sind willkommen.
Bei Regenwetter wird die Veranstaltung auf Mittwoch, den 11. November 2020 verschoben.

Fotocredit: Andrew Martin via Pixabay

Die Veranstaltung des „Wiener Bücherschmaus“ wird von der Bezirksvorstehung Mariahilf unterstützt.

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