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12. Februar 1934 – Literaturliste

12. Februar 1934 1932, am Höhepunkt der Wirtschaftskrise in Österreich, kam Engelbert Dollfuß als Vorsitzender bzw. Bundeskanzler einer Koalitionsregierung aus Christlichsozialen, Landbund und Heimatblock an die Regierung. 1933 wurde das Parlament ausgeschaltet, der Schutzbund aufgelöst, die KPÖ verboten. Unmittelbar nach Beginn der Kämpfe am 12. Februar 1934 folgte das Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der Freien Gewerkschaften.
Von der Zerschlagung der Demokratie 1934 führte die weitere Entwicklung zur Annexion Österreichs durch Hitlerdeutschland im Jahre 1938.

Literaturliste zum 12. Februar 1934

DER 12. FEBRUAR 1934 IM SACHBUCH

Widerstand für eine Demokratie: 12. Februar 1934 / Werner Anzenberger ; Martin F. Polaschek. Mit einem Epilog von Helmut Konrad . – Graz : Leykam , 2004 . – 365 S. Literaturverz. S. 360 – 365.

Österreich in Bild und Ton: d. Filmwochenschau des austrofaschistischen Ständestaates / Michael Achenbach … (Hg.). – Wien: Filmarchiv Austria, 2002, 560 S.

Wilhelm Böhm: Februar 1934. Ein Akt der österreichischen Tragödie. Wien, ÖVP, 1948.

Julius Deutsch: Der Bürgerkrieg in Österreich. Eine Darstellung von Mitkämpfern und Augenzeugen.Karlsbad, Graphia, 1934.

Irene Etzersdorfer, Hans Schafranek (Hrsg.): Der Februar 1934 in Wien, Autorenkollektiv, 1. Aufl., Wien 1984, 128 S.

Herbert Exenberger: Februar 1934 in Wien. Chronik, Schauplätze, Gedenkstätten u. Augenzeugenberichte. SPÖ Wien 1984, 96 S.

Erich Fröschl; Helge Zoitl (Hg.): Februar 1934. Ursachen, Fakten, Folgen. Beiträge zum wissenschaftlichen Symposion des Dr.-Karl-Renner-Instituts, abgehalten vom 13. bis 15. Februar 1984 in Wien. Verl. der Wiener Volksbuchh., 1984, – 567 S.

Winfried R. Garscha: Februar 1934 in Österreich. Wien, Globus-Verl.-Anst., 1984, 210 S.

Josef Hindels: Der Weg zum 12. Februar 1934 : Verl. d. SPÖ , [1983] . – 48 S. Literaturangaben.

Josef Hindels: 12. Februar 1934. niemals vergessen; ein Bericht von d. Kämpfen in Döbling. Wien 1974, 32 S.

Arbeiterbewegung und Faschismus . Der Februar 1934 in Österreich. (X. Linzer Konferenz 1974) Linz, 10. bis 14. September 1974. Internationale Tagung der Historiker der Arbeiterbewegung. – Wien: Europaverl. , 1976 . – XXIV, 466 S. . – (Geschichte der Arbeiterbewegung ; 9)

Wenzel Jaksch: Was wird aus Österreich? Vorw. v. Otto Bauer. Bodenbach, Nordböhm. Druck- u. Vlgsanst. (1934).

Brigitte Kepplinger, Josef Weidenholzer (Hg.): Februar 1934 in Oberösterreich. „Es wird nicht mehr verhandelt …“ / Mit Beitr. von Franznobel … Bibliothek der Provinz, 277 S. Literaturverz. [2009], S. 273 – 275.

Ein Vaterländisches Bilderbuch: Propaganda, Selbstinszenierung und Ästhetik der Vaterländischen Front 1933 – 1938 / Robert Kriechbaumer. – Wien: Böhlau , 2002 . – 272 S. . – (Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für Politisch-Historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Salzburg ; 17).

Lesebuch Februar 34: Texte zur Geschichte des faschistischen Putsches in Österreich 1933/34, Edition Tarantel.

Manfred Marschalek: Untergrund und Exil : Österreichs Sozialisten zwischen 1934 und 1945 / Manfred Marschalek (Hg.) . – Wien: Löcker , 1990 . – 285 S. . – (Sozialistische Bibliothek : Abteilung 1, Die Geschichte der österreichischen Sozialdemokratie ; 3).

Helene Maimann (Hg.) und Siegfried Mattl (Hg.): Die Kälte des Februar. Österreich 1933 – 1938. Wien: Junius und Wiener Volksbuchhandlung. 1984.

Karl Münichreiter: Ich sterbe, weil es einer sein muß. Karl Münichreiter. Erinnerungen an den Vater. Trotzdem Verlagsges.m.b.H. der Sozialistischen Jugend Österreichs.

Stephan Neuhäuser (Hg.): „Wir werden ganze Arbeit leisten …“ der austrofaschistische Staatsstreich 1934; neue kritische Texte. Norderstedt, Books on Demand, 2004, 285 S. Literaturangaben.

Der Putsch 1933/34. Der Einmarsch. Der Terror. Geschichten zur Geschichte Simmerings III (1934 – 1938). Edition Tarantel.

Arnold Reisberg: Februar 1934. Hintergründe und Folgen. Wien Globus Verlag 1974.

Hans Schafranek:„Die Führung waren wir selber“ – Militanz und Resignation im Februar 1934 am Beispiel Kaisermühlen, in: Helmut Konrad/Wolfgang Maderthaner (Hrsg.), Neuere Studien zur Arbeitergeschichte, Bd.II: Beiträge zur politischen Geschichte. Wien 1984, S.439–469.

Österreich 1934: Vorgeschichte – Ereignisse – Wirkungen / hrsg. von Günther Schefbeck. – Wien. Verl. für Geschichte u. Politik, 2004: – 131 S. – (Schriftenreihe des Instituts für Österreichkunde ). Literaturangaben.

Manfred Scheuch: Der Weg zum Heldenplatz : eine Geschichte der österreichischen Diktatur 1933 – 1938. – Wien: Kremayr & Scheriau , 2005 . – 254 S. Literaturverz. S. 249 – 250.

Österreich, Brandherd Europas. Zürich, Universumbücherei 1934. Beiträge von Richard Schüller, Romain Rolland, Jean-Richard Bloch und Richard Bernaschek.

Monika Seidl: „So schön war es im Roten Wien!“. britische Schriftsteller über das Wien der frühen Dreißigerjahre und die Februarereignisse 1934. Wien, Braumüller, 2006, 262 S. (Austrian studies in English; 4), S. 251 – 258, Literaturverz.

Robert Streibel: Februar in der Provinz. Eine Spurensicherung zum 12. Februar 1934 in Niederösterreich. Edition Geschichte der Heimat, Grünbach 1994.

Austrofaschismus: Politik – Ökonomie – Kultur ; 1933 – 1938 / Emmerich Tálos … (Hg.). – 5., völlig überarb. und erg. Aufl. . – Wien. Lit-Verl. , 2005 . – II, 436 S. . – (Politik und Zeitgeschichte ; 1 ).

Die Wahrheit über den 12. Februar 1934 / mit Beitr. von Otto Bauer. – Wien : Sozialist. Verl. , [ca. 1945] . – 31 S. . – (Sozialistische Hefte ; 12 ).

Koloman Walisch: zur Erinnerung an d. Ereignisse d. Februar 1934 im Bezirk Bruck/Mur / Hrsg.: Sozialist. Partei Österr., Bezirksorganisation Bruck/Mur . – Bruck/Mur, 1984. – 82.

Erika Weinzierl: Der 12. Februar 1934 und die Folgen für Österreich. Picus Verlag, Wien 1994

Anita Ziegerhofer-Prettenthale: Widerstand als Bürgerpflicht. was ist uns die Demokratie wert? Ein Symposion in Erinnerung an den 12. Februar 1934 – Graz, Leykam, 2005, 101 S.

12. Februar 1934 : 50 Jahre / Bundesministerium für Unterricht u. Kunst. – Wien : Österr. Bundesverl. , 1984. – 31 S. Literaturverz. S. 26 – 28.

DER 12. FEBRUAR 1934 IN DER BELLETRISTIK:

Rudolf Brunngraber: Der Weg durch das Labyrinth. Roman. Wien: Paul Zsolnay-Verlag 1949

Reinhard Federmann: Ein Himmelreich der Lügner. Roman. München:Albert Langen – Georg Müller 1959.

Roter Feber: Gedichte zum Februar 34 / Zusammenstellung von Walter Göhring. – Eisenstadt ; Wien : Ed. Roetzer , 1984 . – 168 S.

Erich Hackl, Evelyne Polt-Heinzl (Hg.): Im Kältefieber. Februargeschichten 1934. 330 Seiten, Picus Verlag, 2014.

Franz Höllering: Die Verteidiger. Roman, Europaverlag 1947

Christopher Isherwood: Praterveilchen, Hamburg, 1953, (Rororo 81)

Anna Seghers: Der Weg durch den Februar, Luchterhand, 1980, 262 S. – (Sammlung Luchterhand.318.)

Jura Soyfer: So starb eine Partei. (Romanfragment).

Boris Todrin: – Februar 1934. Dem Freiheitskampf der österreichischen Arbeiter gewidmet. Übers. v. F. Horst und R. Trubel. Wien 1948

Paula Wallisch: Ein Held stirbt. (Biographie von Koloman Wallisch), 1935.

Ulrich Weinzierl (Hg.): Februar 1934. Schriftsteller erzählen, Jugend u. Volk Verl, 1984, 156 S. Stefan Zweig, Manes Sperber, Anna Seghers, Herman Hakel, Oskar Maria Graf, Erich Fried ….

Karl Wiesinger: Standrecht. Der dokumentarische Roman über die Ereignisse im Februar 1934. Promedia Verlag.

Friedrich Wolf: Floridsdorf. Ein Schauspiel von den Februarkämpfen der Wiener Arbeiter. Zürich, Verlag Oprecht und Helbling A.G. 1935

Werner Wüthrich: Koloman Wallisch. Drama nach einem Handlungsplan von Bertolt Brecht. Studienverlag,2012

Foto der Broschüre 12. Februar 1934 Hotel Schiff: Marie Jahoda – Otto Bauer Institut, Landstraße 36/2, 4020 Linz.

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Gerhard Rühm 1930 – 2010

Einer der letzten Universalkünstler feiert seinen 90. Geburtstag.

Cover Gerhard Rühm Aspekte einer erweiterten Poetik Sein Werk ist im Grenzbereich von Musik, Sprache, Gestik und Visuellem angesiedelt. Von der Musik kommend, Gerhard Rühm wurde unter anderem vom Zwölftonkomponisten Josef Matthias Hauer unterrichtet und entwickelte die „ein-ton-musik“ für Klavier, führt sein Weg über die Begegnung mit H.C. Artmann zur Literatur. Mitte der 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts gründet er zusammen mit H. C. Artmann, Friedrich Achleitner, Konrad Bayer und Oswald Wiener die „Wiener Gruppe“. Ihr literarisches Werk richtet sich gegen die in Österreich vorherrschenden konservativen Strömungen der Nachkriegszeit. Sie haben daher große Probleme, ihre Arbeiten zu veröffentlichen. Heute sind die wenigen damaligen Auftritte der Gruppe Meilensteine der österreichischen Literaturgeschichte.
Nachdem die Wiener Gruppe nach dem Suizid Konrad Bayers auseinanderbricht, Rühms Schaffen in seiner Heimat kaum Anerkennung erfährt und er mit einem Publikationsverbot konfrontiert ist, verlässt er Österreich Richtung Deutschland. Dort ist er unter anderem als Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg tätig.

Jahre später wird sein Werk in Österreich mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter Großer österreichischer Staatspreis für Literatur (1991), Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien (2007), Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (2013), Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst (2014). Sein Vorlass befindet sich seit 2012 im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek.

Heute lebt er in Köln und Wien. Seine „Gesammelte Werke“ erscheinen im Verlag Matthes & Seitz.

Beim „Wiener Bücherschmaus“ kann das Bändchen „Aspekte einer erweiterten Poetik“ von Gerhard Rühm um wohlfeile € 6,50 + Postgebühr erworben werden. Abholung nach vorhergehender Vereinbarung in der Garbergasse 18, 1060 Wien möglich.

Gerhard Rühm zum 90. Geburtstags (nachzuhören auf oe1 bis 18.02.20)

Lyrik-Line – Gedichte von Gerhard Rühm

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All you can read – Workshop

Gusto-Stückerl zur Leseförderung mit Petra Öllinger

Viele Kinder lesen kaum, ungern, schlecht. Sie bringen sich damit um die erforderlichen Kompetenzen beim Erwerb von Wissen jeder Art. Hier setzt dieser Workshop an: Anhand praktischer Übungen lernen die Teilnehmer_innen verschiedene „Zutaten“ kennen, um die Neugierde Heranwachsender auf Bücher zu wecken: Geschichten von der Leine, Buchhitparade, Satzrallye usw. Diese Übungen bieten Heranwachsenden auch die Möglichkeit, verschiedene Gestaltungsmerkmale von Büchern kennenzulernen, eigene Gedanken zu formulieren, sich mit anderen über Geschichten auszutauschen. Spielerisch eignen sich die Teilnehmer_innen einen Fundus an „Rezepten“ an, den sie sofort in die pädagogische Praxis umsetzen können.

Datum: Mittwoch, 29. Jänner 2020
Uhrzeit: 18:00 bis 21:00 Uhr
Ort: wienXtra-institut für freizeitpädagogik, Albertgasse 35/Hof,Seminarraum 1, 1. Stock,1080 Wien
Preis: € 12,00
Hier geht’s zur Anmeldung via ifp.

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Die Last-Minute-Geschenkidee – ein Bücherabo des Wiener Bücherschmaus

Das Bücherabo für Lesetigerinnen und Bücherwürmer.

Gutschein für ein BücheraboDas Bücherabo „Literaturschmankerl“ des Wiener Bücherschmaus können Sie auch als Weihnachtsabo erwerben. Sie erhalten einen Gutschein als PDF-Dokument. Diesen könne Sie ausdrucken und unter den Baum legen!

Ein Abonnement des „Wiener Bücherschmaus“ ist ein feines und sinnvolles Geschenk, mit dem Sie Freude am Lesen und Umweltbewusstsein verbreiten, nicht nur zu Weihnachten, sondern ein halbes Jahr oder Jahr lang. Zusätzlich unterstützen Sie mit Ihrem Kauf die Leseförderinitiativen des Wiener Bücherschmaus.

BuchaboDas Abo besteht aus einer kuratierten Auswahl an neuwertigen Secondhand-Büchern.
Die beschenkte Person bekommt wahlweise sechs Monate oder ein Jahr lang das Bücherabo nach Hause geschickt. Es endet danach automatisch.

Das Abo kann aus folgenden Genres individuell zusammengestellt werden.

Romane, Erzählungen, Novellen aus aller Welt / Österreichische Literatur / Kriminalroman / Lyrik / Kochbücher

Ergänzend dazu steht Ihnen ein Kinder- und Jugendbuchabo zur Verfügung. Näher Infos finden Sie auf der Seite Bücherabo.

Geruhsame Feiertage und viel Freude und Glück für das Jahr 2020!
Das Team des „Wiener Bücherschmaus“
0677 / 612 659 11, info@buecherschmaus.wien

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Hauspostille November 2019

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Lesetigerinnen und Freunde des „Wiener Bücherschmaus“!

Weihnachten naht in großen Schritten; damit auch die Zeit, in der man besonders gerne Bücher schenkt.

Mit unserem Bücherabo kredenzen wir Ihnen, wahlweise für sechs Monate oder ein Jahr, eine kuratierte Auswahl an neuwertiger Secondhand-Literatur. Sie können einen Geschenkgutschein erwerben oder selbst eine individuelle Melange aus folgenden Bereichen zusammenstellen:

  • Romane, Erzählungen, Novellen aus aller Welt
  • Österreichiche Literatur
  • Kriminalroman
  • Lyrik
  • Kochbücher

Ergänzend dazu steht Ihnen ein Kinder- und Jugendbuchabo zur Verfügung. Näher Infos finden Sie auf der Seite Bücherabo.

In unseren Online-Shop können Sie in Ruhe gustieren und das passende Geschenk wählen. Wir bieten eine breite Auswahl an preisgünstigen, gepflegten Seconhand-Büchern. Von Belletristik über Ratgeber bis zu Kunstbüchern und wissenschaftlicher Literatur ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zusätzlich können Sie Neuerscheinungen bzw. jedes über den Buchhandel bestellbare Buch bei uns beziehen.

Drei gute Gründe für einen Buchkauf beim „Wiener Bücherschmaus“:

  • Sie erwerben bei uns hochwertige Literatur zu günstigen Preisen.
  • Sie nutzen den Rohstoff Papier nachhaltig. Eine Tonne davon benötigt bei der Herstellung so viel Energie wie eine Tonne Stahl.
  • Sie unterstützen unsere vielfältigen Leseförderinitiativen.

Sowohl Buchspenden als auch Buchkäufe bilden die Basis unserer Tätigkeit. Diese und das Engagement des Bücherschmaus-Freiwilligen Teams haben es bisher ermöglicht, zirka 10.000 Bücher über unsere Verschenkbuchregale zu verteilen, die kostenlosen Bücherkoffer „Bücher auf Rädern“ in zahlreiche Klassen zu bringen und Lesungen, Schattentheater und Workshops für kleine und große Lesetiger zu organisieren.

Sie sind momentan gut mit Literatur versorgt? Mit einer Bücherspende oder einer Überweisung auf das Konto des gemeinnüzigen Vereins „Wiener Bücherschmaus“ können Sie die Leseförderinitiative trotzdem unterstützen: Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur: IBAN: AT11 1400 0022 1085 9759 Verwendungszweck: Spende

Danke für Ihr Interesse, bleiben Sie uns weiterhin gewogen – herzliche Grüße,

Georg Schober für den „Wiener Bücherschmaus“

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Buchabo neu

Das Buchabo für die „kleine Geldbörse“.

BuchaboDie Abonnements des „Wiener Bücherschmaus“ werden, nomen est omen, um ein Buchabo mit Kochbüchern erweitert. Ab sofort können Sie aus folgenden sechs Genres wählen:

  • Romane, Erzählungen, Novellen aus aller Welt
  • Österreichische Literatur
  • Kriminalroman
  • Lyrik
  • Kinder und Jugendbücher
  • Kochbücher

Das Abo besteht aus neuwertigen Secondhand-Büchern und bietet Ihnen für ein halbes Jahr oder Jahr eine handverlesene Buchauswahl. Sie können das Abonnement auch als Geschenkgutschein erwerben.

Sie unterstützen durch den Kauf des Abos die Leseförderinitiativen des Wiener Bücherschmaus und tragen zur nachhaltigen Nutzung von Ressourcen bei.

Nähe Infos finden Sie auf der Site „Buchabo“.

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Novemberpogrome 1938

NovemberpogromeDie Novemberpogrome 1938, von den NationalsozialistInnen auch zynisch „Reichskristallnacht“ genannt, verursachten in Österreich (sogenannte Ostmark) in der Nacht vom 9. auf den 10. November den Tode von mindestens 30 Juden / Jüdinnen, mehr als 6500 wurden verhaftet und aus Wien rund 4.000 ins Konzentrationslager Dachau deportiert.

Im gesamten Deutschen Reich wurden während der Novemberpogrome etwa 400 Menschen ermordet. Ungefähr 30.000 Juden und Jüdinnen wurden in Konzentrationslager verschleppt. Dort wurden nochmals Hunderte getötet oder starben an den Folgen der Haft. Fast alle Synagogen – etwa 1400 – und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört.

Der „Wiener Bücherschmaus“ bietet in seinem Online-Shop eine umfangreiche Literaturauswahl im Bereich Judaica und Nationalsozialismus / Antifaschismus.

Die Novemberpogrome stellen den Übergang von der Diskriminierung und Ausgrenzung der Juden / Jüdinnen seit 1933 zur systematischen Verfolgung dar. Nicht einmal drei Jahre später münden die Verbrechen der NationalsozialistInnen in den Holocaust.

„Kommt alle, von Treblinka, Auschwitz, Belzec, von Ponar
Von Sobibor, mit aufgerissnen Augen kommt, macht los!
Ich will, daß Euer stummes Schrein zu einem Schrei erstarrt
Im Schlamm, im Sumpf versunken und in faulem Moos.“

Aus Jizchak Katzenelson: „Großer Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk“

Die Novemberpogrome im ORF

Anlässlich des Jahrestages gedenkt ORF III Kultur und Information am Freitag, dem 8. November 2019, der Opfer der Novemberpogrome mit einem vierteiligen Schwerpunkt und zeigt u. a. die Übertragung der Gedenkmatinee aus dem Jüdischen Museum Wien.

Den Auftakt machen zwei TV-Premieren, beginnend mit der Dokumentation „Die Vertreibung der Intelligenz“ (9.00 Uhr), in der 16 Wissenschafter/innen zu Wort kommen, die von den Nationalsozialisten aus Österreich vertrieben wurden. Darunter die Literaturwissenschafterin Ruth Klüger, der Neurowissenschafter Eric Kandel, der Physiker Walter Kohn und der Chemiker Martin Karplus.
Eine weitere Neuproduktion steht mit „Erika Freeman – Auf den Spuren eines unglaublichen Lebens“ (9.55 Uhr) auf dem Programm. Der Film von Eberhard Büssem erzählt die Geschichte der berühmten Psychoanalytikerin, die mit zwölf Jahren als Jüdin vor dem Naziregime in die USA floh.

Es folgt die von Ernst Pohn und Sabrina Peer gestaltete ORF-III-Eigenproduktion „‚Arisierung‘ – Der große Raubzug“ (10.40 Uhr). Der Film veranschaulicht das System, mit dem die jüdische Bevölkerung unter Zwang aus der Wirtschaft verdrängt wurde, sowie die existenziellen Konsequenzen für die Betroffenen.

Um 11.30 Uhr überträgt ORF III die Gedenkmatinee anlässlich der Novemberpogrome live aus dem Jüdischen Museum Wien. Diese wird von Bundeskanzleramt, Israelitischer Kultusgemeinde und Jüdischem Museum Wien gemeinsam begangen.

Weiterführende Links zum Gedenken an die Novemberpogrome:

Österr. Mediathek: Archivquellen zum Gedenken an die Novemberpogrome von 1938.
Rundgang im Gedenken an die Novemberpogrome in Wien.

Die Fotos wurden vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes zur Verfügung gestellt.

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Essen im Bilderbuch – Workshop

Lesender ZwergEssen bietet weit über seine physiologische/materielle Funktion hinaus Möglichkeiten, die eigene Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Tischsitten und der Umgang mit Nahrungsmittel sind eine Form der literarischen Darstellung menschlicher und tierischer Figuren. Sozial erwünschtes Essverhalten nicht (mehr) zu erfüllen, ist aber auch Ausdruck für Ablösung aus der Herkunftsfamilie. Anhand ausgewählter Bilderbücher wählen wir verschiedene kulinarische Situationen aus und betrachten Erzählanlässe zum Thema Eigenständigkeit.

Referentin: Maga. Petra Öllinger („Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur. Psychologin, Autorin, Schreibcoach, ausgebildete Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur)
Termin: Mittwoch, 25. September 2019, 9-12 Uhr
Ort: Stephansplatz 3, 1010 Wien
Kostenbeitrag: 20 Euro
Anmeldung: Mail an Frau Katja Ratheiser

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Wohin mit Ihrer Bücherspende in Wien?

Bücherspende - ein Regal mit gespendeten Büchern Mit Ihrer Bücherspende an den gemeinnützigen Verein „Wiener Bücherschmaus“ unterstützen Sie dessen Leseförderprojekte und schaffen Platz in Ihrem Bücherregal.

Ihre Bücherspende wird in fünf Verschenkbuchregalen weitergegeben, hilft bei der Finanzierung unserer Workshops und des Projektes „Bücher auf Rädern“, das Schulen und Kindergärten kostenlos mit Büchern versorgt.

Sie erreichen uns telefonisch unter 0677 612 659 11 oder via E-Mail.

Wir freuen uns über Ihre Bücherspende aus folgenden Bereichen:

  • Gut erhaltene Literatur aller Genres
  • Belletristik / Sachbücher
  • Fremdsprachige Literatur
  • Fachbücher aus den Bereichen der Sozial- und Geisteswissenschaften bzw. Naturwissenschaften
  • Kinderbücher und Comics
  • Literaturzeitschriften

Folgendes Bücherspenden können wir nicht verwerten:

  • Basar- und Trödelreste
  • Verschmutzte oder beschädigte Bücher (Wasserschaden, Lager- und Kellergeruch, Rauchgeruch, Schimmel)
  • Stark beschriebene Bücher, Bücher mit vielen Markierungen
  • Reader’s Digest Auswahlbücher
  • Enzyklopädien und Lexika, außer Fachlexika
  • Fachbücher aus den Bereichen Recht, Wirtschaft, Medizin, Gesundheit, Pädagogik, die älter als 10 Jahre sind und Computer- Fachbücher, die älter als 4 Jahre sind
  • Schulbücher

Derzeit können wir Ihre Bücherspende leider nicht abholen.

Wenn Sie Ihr Weg in der Nähe des Westbahnhofes vorbeiführt, nehmen wir Ihre Bücherspende gerne am Vereinssitz in der Garbergasse 18, 1060 Wien entgegen.

Bitte kontaktieren Sie uns, damit wir einen individuellen Übergabetermin für Ihre Bücherspende vereinbaren können.
T: 0677 612 659 11
E: info(at)buecherschmaus.wien
I: https://buecherschmaus.wien

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