Alle Artikel in: Exilliteratur

Alexander Moritz Frey

Exilliteratur – Teil 7 Der 1881 in München geborene Alexander Moritz Frey, von seinen Freunden „Amf“ genannt, ist ein viel gelesener Autor in der Zeit der Weimarer Republik. Seine Werke gehen in den Bücherverbrennungen des Jahres 1933 in Flammen auf. Alexander Moritz Frey: Erster Weltkrieg und Weimarer Republik Kurz, nachdem Moritz Frey mit Solneman der […]

Felix Salten (1869 – 1945)

Exilliteratur – Teil 6 Anlässlich der Ausstellung „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“ im Wien Museum, erinnern wir im „Wiener Bücherschmaus“ in der Reihe „Exilliteratur“ in einem Kurzporträt an die vielschichtige Persönlichkeit des Autors. Bisher wurden in dieser Reihe neben Felix Salten die AutorInnen Albert Drach, Irmgard Keun, Mela Hartwig, Stefan […]

80 Jahre Bücherverbrennung in Salzburg

Ein Gedenkort am Residenzplatz Heute Abend wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Salzburg auf dem Residenzplatz enthüllt. Entworfen wurde es von Fatemeh Naderi und Florian Ziller. Es ist 2,40 Meter mal 2,40 Meter groß, hat die Höhe einer Sitzbank und kann gerne zum Verweilen und Reflektieren genutzt werden. Durch eine Glasplatte sichtbar […]

Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz

Herr Prof. Günter Koch bietet unserem Veranstaltungsformat „Literatur am Montag“ in seiner Galerie KoKo eine neue Heimstatt und sichert so dessen Weiterbestand – der Wiener Bücherschmaus sagt herzlichen Dank! „Wie schön es ist, von dieser Welt zu sein…“ Die Schriftstellerin Lili Grün und der Journalist Ernst Spitz, ein Liebespaar aus dem Wien der 30-er Jahre […]

Lili Grün

Exilliteratur – Teil 5 Geboren 1904 in Wien; ermordet 1942 im Vernichtungslager Mali Trostinez. Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz Den Abend gestalten: Remi Brandner, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider vom Ersten Wiener Lesetheater Montag, 29. Jänner 2018, 19.00 Uhr in der Galerie KoKo, Mittelg. 7, 1060 […]

Stefan Zweig

Exilliteratur – Teil 4 Sein Weltruhm war wohlverdient und es ist tragisch, daß die seelische Widerstandskraft dieses hochbegabten Menschen unter dem schweren Druck dieser Zeit zusammengebrochen ist. Was ich am meisten an ihm bewunderte, war die Gabe, historische Epochen und Gestalten psychologisch und künstlerisch lebendig zu machen. Thomas Mann im Nachruf im „Aufbau“, New York, […]

Irmgard Keun (1905 – 1982)

Exillitertur – Teil 2 Irmgard Keun wäre heuer am 6. Februar 114 Jahre alt geworden. Sie ist Mitte zwanzig, als ihr 1931 mit ihrem Romanerstling „Gilgi, eine von uns“ der literarische Durchbruch gelingt. Ihre Werke entsprechen so gar nicht dem nationalsozialistischen Frauenbild, in dem Haushalt und Mutterschaft eine zentrale Rolle einnehmen. Trotz alledem versucht man, […]

Albert Drach (1902 – 1995)

Exilliteratur – Teil 1 In der Erzählung „Lunz“ erinnert sich Albert Drach an die Bergung einer Wasserleiche und deren Wirkung auf ihn, den damals fünfjährigen Knaben: „Das Gesicht des Toten war übermäßig dick, die Nase fehlte, und auch an den Lippen waren Stücke angeblich von Karpfen abgefressen. In den Augenhöhlen schien überdies keine Pupille mehr […]