Alle Artikel in: Exilliteratur – Bücherverbrennung

Martina Wied (1882 – 1957)

Exilliteratur – Teil 9: Martina Wied Martina Wied wird 1882 in Wien in liberal-großbürgerliche Verhältnisse hineingeboren und erhält die Vornamen Alexandrine Martina Augusta. Um eine Verwechslung mit ihrer Mutter, der Schriftstellerin Jenny Schnabl, von vornherein auszuschließen, wählt sie bereits als Schülerin das Pseudonym Martina Wied. Erste Gedichte publiziert sie in Zeitschriften wie „Simplicissimus“ oder „Jugend“, […]

Alexander Moritz Frey

Exilliteratur – Teil 8: Alexander Moritz Frey Der 1881 in München geborene Alexander Moritz Frey, von seinen Freunden „Amf“ genannt, ist ein viel gelesener Autor in der Zeit der Weimarer Republik. Er macht sich unter anderem im Bereich der fantastischen Literatur, als Erzähler und Satiriker einen Namen. Von Thomas Mann wird sein schriftstellerisches Werk hochgeschätzt […]

Erich Fried – mehr als ein Lyriker

Exilliteratur – Teil 7: Erich Fried Erich Fried: Österreicher – Jude – Emigrant – Marxist – Friedensaktivist und Antizionist Kämpferischer Lyriker, großartiger Übersetzer von Shakespeare und wortgewaltiger Essayist. Von den einen als „Stören-Fried“ verehrt, von den anderen als solcher gefürchtet und oftmals mit Schmutz beworfen. Dieser Tage hätte er seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Erich Fried […]

Felix Salten – ein vielseitiger Autor

Exilliteratur – Teil 6: Felix Salten Anlässlich der Ausstellung „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“ im Wien Museum, erinnern wir im „Wiener Bücherschmaus“ in der Reihe „Exilliteratur“ in einem Kurzporträt an die vielschichtige Persönlichkeit des Autors. Felix Salten, in Pest in Österreich-Ungarn geboren, wächst in Wien auf. Mit 16 verlässt er […]

Facebook sperrt den Account des Wiener Bücherschmaus

Unser Account wird auf Facebook nicht mehr angezeigt Warum? Der Bücherschmaus hat auf Facebook im Gedenken an die „Bücherverbrennungen 1933″ einen Beitrag veröffentlicht. Dieser wurde mit einem die Ereignisse dokumentierenden Foto aus den Beständen des Bundesarchives ergänzt. Es handelt sich dabei um einen Artikel, der von der Google-Suche ob seiner Relevanz unter über 140 000 […]

Bücherverbrennung 1933

Die Bücherverbrennung wider dem „Undeutschen Geist“ Die „Aktion wider dem undeutschen Geist“, deren Höhepunkt die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 darstellt, wird von der „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) organisiert. Dabei wird sie von vielen Professoren unterstützt. So wird Professor Dr. phil. et jur. Eugen Lüthgen in Bonn im Angesicht […]

Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz

„Wie schön es ist, von dieser Welt zu sein…“ Die Schriftstellerin Lili Grün und der Journalist Ernst Spitz, ein Liebespaar aus dem Wien der 30-er Jahre – Texte und Chansons Den Abend im Gedenken an Lili Grün und Ernst Spitz gestalten: Remi Brandner, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider vom Ersten […]

Lili Grün (1904 – 1942)

Exilliteratur – Teil 5: Lili Grün Geboren 1904 in Wien; ermordet 1942 im Vernichtungslager Mali Trostinez. Der Vater von Lili Grün arbeitet als Schnurrbartbindenfabrikant, Parfümeriewaren- und Friseurbedarfsartikelhändler in Wien. Lili besucht die Volks- und Bürgerschule und erlebt bis zum überraschenden Tod ihrer Mutter, sie ist zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt, eine glückliche und behütete […]

Stefan Zweig (1881 – 1942)

Exilliteratur – Teil 4: Stefan Zweig Thomas Mann schreibt über Stefan Zweig: Sein Weltruhm war wohlverdient und es ist tragisch, daß die seelische Widerstandskraft dieses hochbegabten Menschen unter dem schweren Druck dieser Zeit zusammengebrochen ist. Was ich am meisten an ihm bewunderte, war die Gabe, historische Epochen und Gestalten psychologisch und künstlerisch lebendig zu machen. […]