Alle Artikel in: Exilliteratur

80 Jahre Bücherverbrennung in Salzburg

Ein Ort des Gedenkens an die Bücherverbrennung in Salzburg Am 30. April 2018 wurde das Mahnmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung in Salzburg auf dem Residenzplatz enthüllt. Entworfen wurde es von Fatemeh Naderi und Florian Ziller. Es ist 2,40 Meter mal 2,40 Meter groß, hat die Höhe einer Sitzbank und kann gerne zum Verweilen und […]

Texte und Chansons von Lili Grün und Ernst Spitz

„Wie schön es ist, von dieser Welt zu sein…“ Die Schriftstellerin Lili Grün und der Journalist Ernst Spitz, ein Liebespaar aus dem Wien der 30-er Jahre – Texte und Chansons Den Abend im Gedenken an Lili Grün und Ernst Spitz gestalten: Remi Brandner, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Rosemarie Radtke, Konrad Rennert, Susanne Schneider vom Ersten […]

Lili Grün

Exilliteratur – Teil 5: Lili Grün Geboren 1904 in Wien; ermordet 1942 im Vernichtungslager Mali Trostinez. Der Vater von Lili Grün arbeitet als Schnurrbartbindenfabrikant, Parfümeriewaren- und Friseurbedarfsartikelhändler in Wien. Lili besucht die Volks- und Bürgerschule und erlebt bis zum überraschenden Tod ihrer Mutter, sie ist zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt, eine glückliche und behütete […]

Stefan Zweig

Exilliteratur – Teil 4: Stefan Zweig Thomas Mann schreibt über Stefan Zweig: Sein Weltruhm war wohlverdient und es ist tragisch, daß die seelische Widerstandskraft dieses hochbegabten Menschen unter dem schweren Druck dieser Zeit zusammengebrochen ist. Was ich am meisten an ihm bewunderte, war die Gabe, historische Epochen und Gestalten psychologisch und künstlerisch lebendig zu machen. […]

Mela Hartwig

Exilliteratur – Teil 3: Mela Hartwig Mela Hartwig wird 1893 in Wien als Melanie Herzl, Tochter des Kulturphilosophen und Publizisten Theodor Herzl geboren. Zwei Jahre später konvertiert dieser vom Judentum zum Katholizismus. Er ändert zugleich seinen Namen und vollzieht damit auch eine Abgrenzung von seinem Namensvetter, dem Begründer des modernen politischen Zionismus. Nach der Scheidung […]

Irmgard Keun

Exilliteratur – Teil 2: Irmgard Keun 1928 soll es sich zugetragen haben, dass Alfred Döblin nach einer Lesung in Köln, die Schauspielelevin Irmgard Keun kennenlernt und sie mit folgenden Worten zum Schreiben motiviert: „Wenn Sie nur halb so gut schreiben, wie Sie sprechen, erzählen und beobachten, dann werden Sie die beste Schriftstellerin, die Deutschland je […]

Albert Drach

Exilliteratur – Teil 1: Albert Drach In der Erzählung „Lunz“ erinnert sich der Albert Drach an die Bergung einer Wasserleiche und deren Wirkung auf ihn, den damals fünfjährigen Knaben, erinnern: „Das Gesicht des Toten war übermäßig dick, die Nase fehlte, und auch an den Lippen waren Stücke angeblich von Karpfen abgefressen. In den Augenhöhlen schien […]