Alle Artikel mit dem Schlagwort: Nationalsozialismus

Maria Leitner – eine mutige Frau

Exilliteratur – Teil 13: Maria Leitner Oskar Maria Graf, der Autor des zwei Tage nach der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in der Wiener „Arbeiterzeitung“ veröffentlichten Artikels „Verbrennt mich“, setzt sich für Maria Leitner in einem Brief an Hubertus Prinz zu Löwenstein, dem Begründer der „American Guild for Cultural Freedom“, ein. Unter anderem beschreibt er […]

Armin T. Wegner – lange Zeit nahezu vergessen

Exilliteratur – Teil 12: Armin T. Wegner „Menschheitskämpfer wollen wir sein, denn nicht gegen den Kampf wenden wir uns, den wir lieben, nur gegen den Krieg…“ Armin T. Wegner, aus: Die Mobilisierung der Menschheit, 1918. Wie die Dichterin Else Lasker-Schüler (1869 – 1945) und die Schriftstellerin und Muse Richard Wagners, Mathilde Wesendonck (1828 – 1902), […]

Alex Wedding – Grete Weiskopf

Exilliteratur – Teil 11: Alex Wedding „Es gilt, um eine Ordnung des Friedens und der Menschlichkeit zu kämpfen. In Wort und Tat. Auch mit humanistischen, künstlerisch wertvollen Kinderbüchern.“ Alex Wedding (Grete Weiskopf) 1905 in Salzburg als Margarethe Bernheim in kleinbürgerlich-jüdischem Milieu geboren, verlässt sie mit 17 Jahren ihr Elternhaus. Sie zieht nach Innsbruck, mietet dort […]

Martina Wied (1882 – 1957)

Exilliteratur – Teil 9: Martina Wied Martina Wied wird 1882 in Wien in liberal-großbürgerliche Verhältnisse hineingeboren und erhält die Vornamen Alexandrine Martina Augusta. Um eine Verwechslung mit ihrer Mutter, der Schriftstellerin Jenny Schnabl, von vornherein auszuschließen, wählt sie bereits als Schülerin das Pseudonym Martina Wied. Erste Gedichte publiziert sie in Zeitschriften wie „Simplicissimus“ oder „Jugend“, […]

Alexander Moritz Frey

Exilliteratur – Teil 8: Alexander Moritz Frey Der 1881 in München geborene Alexander Moritz Frey, von seinen Freunden „Amf“ genannt, ist ein viel gelesener Autor in der Zeit der Weimarer Republik. Er macht sich unter anderem im Bereich der fantastischen Literatur, als Erzähler und Satiriker einen Namen. Von Thomas Mann wird sein schriftstellerisches Werk hochgeschätzt […]

Erich Fried – Lyriker und streitbarer Intellektueller

Exilliteratur – Teil 7: Erich Fried Erich Fried: Österreicher – Jude – Emigrant – Marxist – Friedensaktivist und Antizionist Kämpferischer Lyriker, großartiger Übersetzer von Shakespeare und wortgewaltiger Essayist. Von den einen als „Stören-Fried“ verehrt, von den anderen als solcher gefürchtet und oftmals mit Schmutz beworfen. Dieser Tage hätte Erich Fried seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Erich […]

Felix Salten – ein vielseitiger Autor

Exilliteratur – Teil 6: Felix Salten Anlässlich der Ausstellung „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne“ im Wien Museum, erinnern wir im „Wiener Bücherschmaus“ in der Reihe „Exilliteratur“ in einem Kurzporträt an die vielschichtige Persönlichkeit des Autors. Bisher wurden in dieser Reihe neben Felix Salten die AutorInnen Albert Drach, Irmgard Keun, Mela […]

Bücherverbrennung 1933

Die Bücherverbrennung wider dem „Undeutschen Geist“ Die „Aktion wider dem undeutschen Geist“, deren Höhepunkt die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 darstellt, wird von der „Deutschen Studentenschaft“ (DSt) unter Führung des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) organisiert. Dabei wird sie von vielen Professoren unterstützt. So wird Professor Dr. phil. et jur. Eugen Lüthgen in Bonn im Angesicht […]

Novemberpogrome 1938

Die Novemberpogrome 1938, von den NationalsozialistInnen auch zynisch „Reichskristallnacht“ genannt, verursachten in Österreich (sogenannte Ostmark) in der Nacht vom 9. auf den 10. November den Tode von mindestens 30 Juden / Jüdinnen, mehr als 6500 wurden verhaftet und aus Wien rund 4.000 ins Konzentrationslager Dachau deportiert. Im gesamten Deutschen Reich wurden während der Novemberpogrome etwa […]