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Stimmen zum Bücherschmaus-Literaturschmankerl

Ein kuratiertes Literaturabo für die kleine Geldbörse.

Buecherabo Nachdem vor über einem halben Jahr das „Bücherschmaus-Literaturschmankerl“ aus der Taufe gehoben wurde, hier die Sichtweise von Abonnentinnen auf die vom „Wiener Bücherschmaus“ zusammengestellten Literaturabos.

„Vielen Dank für diese tolle Idee des Bücherabos!
Jedes Monat komme ich so an neue, ansonsten vermutlich nie entdeckte Bücher, die vorab angekündigt und auch noch liebevoll verpackt werden.
Ich habe mein Abo sehr genossen und freue mich auf ein „Wiederbestellen“ im Herbst!
Ich wünsche euch auch weiterhin viel Erfolg, viele LeserInnen und auch jede Menge Bücherspenden :-)“

Carola T.

„Unsere Töchter warten immer schon gespannt und voller Vorfreude auf die liebevoll ausgewählten Bücher, die Frau Öllinger persönlich bei uns vorbeibringt. Das nenne ich Service vom Feinsten und Leseförderung der besonderen Art! Es ist sehr praktisch, wenn man Vorlieben der Kinder erwähnt… und schon kommt das passende Buch geliefert, sorgsam und kompetent ausgewählt, zum Alter passend und auch noch liebevoll als Geschenk verpackt: das Auspacken und gemeinsame Lesen der Bücher ist für unsere Kinder zu einem geliebten Ritual geworden.
Besonders schätzen wir am Buchabo den regelmäßigen persönlichen Kontakt zum Bücherschmaus-Team und die professionelle Beratung. Vielen Dank dafür!“

Elisabeth H.

„Mit dem Literaturschmankerl kommt jeden Monat „menu surprise“ auf meinen Tisch. Jetzt kann man sich natürlich denken, dass das eine gefährliche Angelegenheit wäre, so eine Buchüberraschung. Vielleicht mag man den Stil nicht? Oder man findet die Geschichte langweilig? Und ist das überhaupt eine gute Idee, wenn einem ohne das eigene Zutun, also quasi unkontrolliert, ein Buch hereinflattert? Aber genau das ist das Großartige am Literaturschmankerl: Die Bücher sind mit sicherer Hand ausgewählt, aber eben doch mit einem anderen Blick als mit dem eigenen. Und dadurch öffnen sich Fenster in Lesewelten, die man selbst wahrscheinlich gar nicht entdeckt hätte.“

Ines H.

Ein herzliches Dankeschön für diese drei Erfahrungsberichte! Wir freuen uns über das große Interesse am Literaturschmankerl und auf weitere Berichte und Meinungen..

Falls Sie sich zu den bisherigen Literatur-ConnaisseurInnen gesellen möchten, finden Sie hier nähere Infos.

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Schattentheater

Kleiner Aufwand – Großes Schattenheater

Schattentheater eignet sich gut für Kinder von 0 bis 8 Jahren. In diesem Workshop erfahren Sie, wie man mit geringem Aufwand und viel Fantasie ein Schattentheater kreiert. Folgende Aspekte werden berücksichtigt: Welche Bücher sind geeignet? Wie gestaltet man Schattenfiguren? Wie kann man aus einfachen Mitteln eine Bühne herstellen? Die TeilnehmerInnen haben Gelegenheit, selbst ein Schattentheater zu inszenieren und aufzuführen. Bücher und Materialien werden vom „Wiener Bücherschmaus“ – Verein für Leseförderung und Buchkultur zur Verfügung gestellt.

Referentinnen:
Drin. Alice Wang: Nach dem Veterinärmedizin Studium habe ich das Vorlesen entdeckt und arbeite ehrenamtlich beim „Wiener Bücherschmaus“. Ich binzuständig für die musikalische Untermalung der Geschichten mit Hilfe von verschiedenen Instrumenten.

Irmgard Schentz: In meiner Studentenzeit habe ich begeistert in einem Laientheater mitgespielt, dann in einer Bibliothek gearbeitet, viel gelesen, viel gebastelt. Vorlesen hat mit Theater und mit Lesen zu tun.

Termin: Donnerstag, 2. Mai 2019
Uhrzeit: 9:00-12:00 Uhr
Ort: Stephansplatz 3, Seminarraum 2. Stock, 1010 Wien 
Kostenbeitrag: 15 Euro

Anmeldung bitte per E-Mail bei Frau Maga. Katja Ratheiser.

©Foto: Alice Wang

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Erzählen und lesen in Bildern

Ein Workshop für alle, die sich auf die Suche nach Bilderbuchgeschichten für Kinder machen.

Wie wählt man aus der Vielfalt an Bilderbüchern ein geeignetes aus?

Anhand theoretischer Inputs und vieler praktischer Übungen widmen wir uns einigen Wegweisern, die bei der Suche hilfreich sein können. Zum Beispiel: Altersempfehlung – strenge Richtschnur oder Empfehlung? Erst Lesenlernen und dann ein Buch – oder geht es auch ohne Buchstaben? Bilderbücher – nur etwas für ganz Kleine? Hoch- oder Längsformat, bunt oder schwarzweiß – wie bedeutend sind Gestaltungsaspekte von (Bilder-)Büchern?

Der Workshop ist für VorlesepatInnen und alle Interessierten offen.

Datum: Freitag, 12. April 2019
Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum Floridsdorf, Zaunscherbgasse 4, 1210 Wien
Teilnahmegebühr: Euro 15,00 /Person
Referentin: Maga. Petra Öllinger vom „Wiener Bücherschmaus“, Psychologin, Autorin, Schreibcoach, ausgebildete Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.

Anmeldung bitte per E-Mail bei Frau Maga. Katja Ratheiser.

©Foto: Wiener Bücherschmaus

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Hirschkäfer und Orks

„Mit der Ernennung von verschiedenen Organismen (zur „Art des Jahres“, Anm. von G.S.) möchte man Bewusstsein für eine bestimmte Art oder einen Lebensraum schaffen und unter anderem auf Gefährdungen aufmerksam machen.“

In der Natur erwacht das Leben gerade in seiner vollen Vielfalt. Da kommen Infos über unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt gerade recht: Kennen Sie beispielsweise den nützlichen Tigerschnegel und seinen Kampf gegen die massenhaften auftretende „Spanische Wegschnecke“. Neben Infos über invasive Arten, auf die unter dem Titel „Alien des Jahres“ aufmerksam gemacht wird, werden eine Vielzahl weiterer Lebewesen auf der Site NATUR DES JAHRES vor den Vorhang geholt. Der Bogen spannt sich dabei vom „Pilz und Moos des Jahres“ über das „Insekt des Jahres“ bis zum „Haus- bzw. Wildtier des Jahres“.

Andere nennenswerte Lebewesen wären beispielsweise die Orks. ;-) Denn wie alle „Herr der Ringe“-Fans wissen: In exakt 1000 Jahren, am 25. März 3019, findet die „Schlacht am Morannon“ statt. Siehe auch „Mit Orks diskutiert man nicht“ im Feuilleton der „Wiener Zeitung“ vom 23./24. März 2019.

Im Onlineshop des „Wiener Bücherschmaus“ finden Sie unter anderem unter den Schlagworten „Tiere / Natur“, „Naturwissenschaft“ und „Fantasy / Phantastik“ eine kleine Auswahl an einschlägiger Literatur.

© Fotos: H. Timmann / Naturschutzbund

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Literaturliste: Frauentag – Frauengeschichte – Feminismus heute

Die folgende Literaturliste wurde anläßlich des 100. Internationalen Frauentages erstmals veröffentlicht. Sie versteht sich als kleine Anregung zum Schmökern und Reflektieren … Wir freuen uns über Ergänzungen der Liste via Kommentarfunktion oder Mail.

FRAUENTAG

Holenstein, Katrin – Rote Fahnen – lila Tücher. 8. März; zur Geschichte des Internationalen Frauentages in der Schweiz. Eidgen. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann in Bern, 1993. 123 Seiten.

Niederkofler, Heidi (Hgin.) – Frauentag! Erfindung und Karriere einer Tradition. Neue Ausg. 2010. Verlag Löcker, Wien 2011. ca. 300 Seiten. Erscheint: März 2011.

Scholze, Siegfried – Der internationale Frauentag einst und heute: geschichtlicher Abriß und weltweite Tradition vom Entstehen bis zur Gegenwart. Trafo-Verl., Berlin, 2001. 253 Seiten.

Der internationale Frauentag in Österreich. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung, Wien, 2005. 26 Seiten.

Wolff, Kerstin – Alle Jahre wieder… Der internationale Frauentag – ein Feiertag für die Frauenbewegung, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 50 (November 2006), S. 66-71.

Wurms, Renate – Wir wollen Freiheit, Frieden, Recht. Der Internationale Frauentag; zur Geschichte des 8. März. Verl. Marxistische Blätter, Frankfurt am Main, 1983. 56 Seiten.

GESCHICHTE DER FRAUENBEWEGUNG

Ankele Gudrun (Hgin.) – Feminismus. Orange Pr., Freiburg, 2010. 221 Seiten.

Bauer, Karin – Clara Zetkin und die proletarische Frauenbewegung. Oberbaum-Verl., Berlin, 1984. 269 Seiten.

Gehmacher Johanna, Natascha Vittorelli (Hgin.) – Wie Frauenbewegung geschrieben wird. Historiographie, Dokumentation, Stellungnahmen, Bibliographien. Löcker Verlag, Wien, 2009. 455 Seiten

Gerhard, Ute – Frauenbewegung und Feminismus. Eine Geschichte seit 1789. Beck, München, 2009. 128 Seiten.

Holland-Cunz, Barbara – Die alte neue Frauenfrage. Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2007. 308 Seiten. (Edition Suhrkamp; 2335 / Neue sozialwissenschaftliche Bibliothek).

Karl, Michaela – Die Geschichte der Frauenbewegung. Reclam jun., Stuttgart, 2011. 263 Seiten.

Karl, Michaela – Streitbare Frauen. Portäts aus drei Jahrhunderten. Residenz-Verl., Salzburg, 2009. 270 Seiten.

Karl, Michaela – „Wir fordern die Hälfte der Welt!“ Der Kampf der englischen Suffragetten um das Frauenstimmrecht. Fischer-Taschenbuch-Verl., Frankfurt am Main, 2009. 367 Seiten.

Karlsson, Irmtraut – Frauen graben, wo sie stehen. Frauengeschichte von unten; Gendermainstreaming in der Praxis. ÖGB-Verl., Wien, 2010. 159 Seiten

Pilz, Erika (Hgin.) – Das Ideal der Mitmenschlichkeit. Frauen und die sozialistische Idee. Königshausen & Neumann, Würzburg, 2005. 308 Seiten.

Schmölzer, Hilde – Revolte der Frauen. Porträts aus 200 Jahren Emanzipation. Kitab-Verl., Klagenfurt / Wien, 2008. 395 Seiten.

FRAUENBEWEGUNG HEUTE

Allmendinger, Jutta – Frauen auf dem Sprung. wie junge Frauen heute leben wollen; die BRIGITTE-Studie. Pantheon-Verl., München, 2009. 111 Seiten.

Dohnal, Johanna – Innensichten österreichischer Frauenpolitiken. Innsbrucker Vorlesungen. Studien-Verl., Innsbruck, 2008. 227 S.

Dorn, Thea – Die neue F-Klasse. wie die Zukunft von Frauen gemacht wird. Piper, München, 2006. 343 Seiten.

Gillis, Stacy – Third wave feminism: a critical exploration … . Palgrave Macmillan, Basingstoke, 2004. 267 Seiten

Haug, Frigga – Briefe aus der Ferne. Anforderungen an ein linkes feministisches Projekt heute. Argument, Hamburg, 2010. 317 Seiten.

Lenz, Anne – Feminismen und „Neue politische Generation“. Strategien feministischer Praxis. Westfälisches Dampfboot, Münster, 2009. 151 Seiten.

Lenz, Ilse (Hgin.) – Die neue Frauenbewegung in Deutschland. Abschied vom kleinen Unterschied; eine Quellensammlung. – 1. Aufl. VS, Verl.für Sozialwiss., Wiesbaden, 2008. 1196 Seiten.

McRobbie, Angela – Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes. Hrsg. von Sabine Hark u. Paula-Irene Villa . VS, Verl. für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2010. 227 Seiten.

Schrupp, Antje – Was wäre wenn? über das Begehren und die Bedingungen weiblicher Freiheit. Helmer, Sulzbach / Taunus, 2009. 182 Seiten.

Schrupp, Antje – Zukunft der Frauenbewegung. Christel Göttert-Verlag, Rüsselsheim, 2008. 78 Seiten

Weiss Alexandra, Simetzberger Verena (Hgin.) – Frauen im 21. Jahrhundert. Situationen, Herausforderungen, Perspektiven ; gesellschafts- und sozialpolitische Aspekte. Innsbruck Univ. Press, Innsbruck, 2010. 146 Seiten.

Walter, Natasha – Living Dolls. Warum junge Frauen heute lieber schön als schlau sein wollen. Krüger-Verl., Frankfurt am Main, 2011. 330 Seiten.

Warum Fotos mit Rosen? „Brot und Rosen“ ist der Titel eines Liedes aus dem Jahre 1912. Es entstand bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen für bessere Löhne und gegen Kinderarbeit in Lawrence, USA.
Der Slogan Brot und Rosen wurde zum Leitspruch nicht nur der amerikanischen Frauenbewegung. In ihm werden beide Komponenten eines schönen, menschenwürdigen Lebens vereint. Brot als Grundlage, um nicht in Armut leben zu müssen und Rosen als der Ausdruck für das Schöne.

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Hauspostille Februar 2019

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freundinnen und Freunde des „Wiener Bücherschmaus“!

Die Tage werden merklich heller und der Wiener Bücherschmaus geleitet Sie mit einer Reihe von literarischen Angeboten ins „Licht“ ;-) und Richtung Frühjahr.

„HUMORISTISCHES“
von Egon Friedell, Fritz Grünbaum, Peter Hammerschlag und Anton Kuh

HumoristischesWir freuen uns sehr, Sie gemeinsam mit dem Kulturverein SABA bei der Präsentation von „Humoristisches“ begrüßen zu dürfen. Ein besonderer Abend mit Erika Deutinger und Kurt Hexmann. Die beiden Schauspieler rezitieren die von Helmut Korherr ausgewählten und behutsam bearbeiteten Texte aus der Feder von Egon Friedell, Fritz Grünbaum, Peter Hammerschlag und Anton Kuh.

Bis 1938 war Wien ein Zentrum des jüdischen Kabaretts. In keiner anderen Stadt gab es so viele Publikumslieblinge jüdischer Herkunft. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten kam nicht nur das schnelle Ende dieser glanzvollen Ära, für viele jüdische Humoristen bedeutete es auch die physische Vernichtung: Sie wurden in die Vernichtungslager verschleppt.

Ein kleiner Büchertisch zum Thema „Österreichisches Kabarett gestern und heute“ wird Ihnen am Abend der Veranstaltung zum Gustieren zur Verfügung stehen.

Wann: Do., 21. Februar 2019, 19:00 Uhr
Wo: Wiener Phonomuseum: Mollardgasse 8/2/16, 1060 Wien
Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten: phono@bezirksmuseum.at

IN EIGENER SACHE

Allein im heurigen Schuljahr haben wir bisher 27 Klassen mit einem kostenlosen Bücherkoffer (Bücher auf Rädern) versorgt. Seit 2015 wurden über 7000 gespendete Bücher mit Hilfe der vier Verschenkbuchregale in Mariahilf an lesefreudige Menschen vermittelt und in mehr als 80 Workshops und Lesungen das Thema Literatur in unterschiedlichster Form aufgegriffen.

Sie möchten die Aktivitäten des Wiener Bücherschmaus unterstützen und so zu dessen Weiterbestand beitragen? Neben dem Weiterleiten der Informationen über den Bücherschmaus haben Sie mehrere weitere Möglichkeiten:

  • Schmökern Sie in unserem Online-Shop und bestellen Sie aus über 3.000 gepflegten Seconhhandbüchern; von der Belletristik bis zur Fachliteratur.
  • Abonnieren Sie unser Literaturschmankerl. Ein individuell abgestimmtes Literaturabo vom Feinsten.
  • Spenden Sie dem Leseförderprojekt gut erhaltene Literatur.
  • Überweisen Sie einen Betrag Ihrer Wahl auf das Konto des Wiener Bücherschmaus – Verein für Leseförderung und Buchkultur: IBAN: AT11 1400 0022 1085 9759 Verwendungszweck: Spende

Danke für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung! Ich freue mich auf ein Wiedersehen oder persönliches Kennenlernen am 21. Februar – herzlichen Grüße,

Georg Schober für den „Wiener Bücherschmaus“

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Humoristisches

Veranstaltung_Humoristisches Der „Wiener Bücherschmaus“ lädt gemeinsam mit dem Kulturverein „SABA“ zur Präsentation von „Humoristisches“ ins „Wiener Phonomuseum“.

Ein besonderer Abend mit Erika Deutinger und Kurt Hexmann. Die beiden Schauspieler rezitieren die von Helmut Korherr ausgewählten und behutsam bearbeiteten Texte aus der Feder von Egon Friedell, Fritz Grünbaum, Peter Hammerschlag und Anton Kuh.

Bis 1938 war Wien ein Zentrum des jüdischen Kabaretts. In keiner anderen Stadt gab es so viele Publikumslieblinge jüdischer Herkunft. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten kam nicht nur das schnelle Ende dieser glanzvollen Ära, für viele jüdische Humoristen bedeutete es auch die physische Vernichtung: Sie wurden in die Vernichtungslager verschleppt.

Wann: Do., 21. Februar 2019, 19:00 Uhr
Wo: Wiener Phonomuseum: Mollardgasse 8/2/16, 1060 Wien
Eintritt frei

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Stimmungsvoll vorlesen – Workshop für alle, die Kindern gerne vorlesen

Vorlesen weckt bei Kindern das Vergnügen an Literatur. Im Rahmen von theoretischen Inputs und vielen praktischen Übungen widmen sich die TeilnehmerInnen u.a. den Fragen: Nach welchen Gesichtspunkten können Bücher/Geschichten (Inhalte/Illustrationen) ausgewählt werden? Wie kann ich eine Vorlesesituation gestalten? Wie setze ich meine Stimme als Werkzeug ein?

Datum: Donnerstag, 17. Jänner 2019
Uhrzeit: 18:30 – 21:00
Ort: VHS Mariahilf Neubau Josefstadt, 1060 Wien, Damböckgasse 4
Teilnahmegebühr: Euro 16,30 /Person
Referentin: Maga. Petra Öllinger vom „Wiener Bücherschmaus“, Psychologin, Autorin, Schreibcoach, ausgebildete Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.
Anmeldung bitte bei VHS Mariahilf Neubau Josefstadt.
T.: +43 1 891 74 106 000
E-Mail an die VHS Mariahilf

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Alois Brandstetter

Alois Brandstetter begeht am 05. Dezember seinen 80. Geburtstag. Vor wenigen Wochen wurde er mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen der Republik ausgezeichnet.

Cover von Altenehrung „Jürgen Meindl, Leiter der Kunst- und Kultursektion im Bundeskanzleramt, sprach in seiner Laudatio über die besonderen Merkmale „Brandstetterschen Schreibens“. ‚Der Wortwitz, die Parodie, das Spiel mit Sprachgeschichte, die rhythmische Sprache und die intensiven Beschreibungen von Mensch und Natur sind bei Alois Brandstetter zu verorten‘, so Meindl. Brandstetter sei ein Konservativer im besten Wortsinn. ‚Er will bewahren ohne zu zementieren, denn er ist davon überzeugt, dass man die Substanz im unbeschädigten Zustand noch braucht‘. Brandstetter sei nicht ‚zeitgeistig‘, sondern ‚wohltuend unzeitgemäß‘, zitierte Meindl eine Charakterisierung Brandstetters. ‚Wir ehren heute einen Humanisten, einen Menschenfreund, einen der ganz großen österreichischen Schreibenden des 20. und 21. Jahrhunderts‘, so Meindl.“ Via ORF Kärnten

Mehr über Alois Brandstetter erfahren Sie im Beitrag „Schimpfreden des Menschenfreundes Alois Brandstetter“ von Christian Schacherreiter in der „Wiener Zeitung“ vom 1./2. Dezember 2018.

Wir laden Sie ein, Alois Brandstetter wieder zu lesen bzw. sein Werk kennenzulernen.

Alois Brandstetter im „Wiener Bücherschmaus“

Sie können aus folgenden sieben Buchpaketen mit Literatur von Alois Brandstetter um jeweils wohlfeile 10,00 Euro wählen. Bei Selbstabholung am Vereinssitz des „Wiener Bücherschmaus“ in Wien-Mariahilf sparen Sie zusätzlich pro Buchpaket 3,00 Euro.


Paket 1:

  • Hier kocht der Wirt, Residenz Verlag, 1995
  • Kleine Menschenkunde, Residenz Verlag, 1987


Paket 2:

  • Altenehrung, Residenz Verlag, 1983
  • Die Burg, Residenz Verlag, 1983


Paket 3:

  • Über den grünen Klee der Kindheit, Residenz Verlag, 1982
  • Hier kocht der Wirt, Residenz Verlag, 1995


Paket 4:

  • Schönschreiben, Residenz Verlag, 1997
  • Vom Manne aus Eicha, Residenz Verlag, 1991


Paket 5:

  • Die Mühle, Residenz Verlag, 1981
  • Zu Lasten der Briefträger, dtv, 2000


Paket 6:

  • So wahr ich Feuerbach heiße, Residenz Verlag, 1988
  • Groß in Fahrt, Residenz Verlag, 1998


Paket 7:

  • Cant läßt grüßen, Residenz Verlag, 2009
  • Almträume, Residenz Verlag, 1993
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STRAMM – Repetitive Erzählung

Fotoprojektionen, Lesung und Buchpräsentation Von Werner Lang und Gue Schmidt

Eine Empfehlung des „Wiener Bücherschmaus“

Wo: Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, Rathausstraße 21. 1010 Wien (Eingang Universitätsstraße)
Wann: Dienstag 04. 12. 2018, 18:30 Uhr

Die Erzählung „Stramm“ ist nicht das erste Buch von Werner Lang. Er hat immer schon diese Welt, in der er lebte und die er auch leidvoll erlebte, unterschiedlich beschrieben. Man kann sie als Artikel in Betriebszeitungen, und auch als Literatur, wie sie im engeren Sinne verstanden wird, in Zeitschriften und anderen seiner Büchern nachlesen.

Eine Dimension des Leidens, die er in seiner Literatur beschreibt, ist die schwere Arbeit verbunden mit den Arbeitsunfällen in den Betrieben in denen er arbeitete.

Eine andere, eine sehr unangenehme Dimension des Leidens, die er beschreibt, ist der „Betriebsterror“ der seinerzeitigen Betriebsratsspitzen in den Stahlwerken gegen jene die von diesen Betriebsräten als Oppositionelle angesehen wurden, um hier nur zwei von mehreren Leidsystemen, die Werner Lang beschreibt, herauszunehmen. Weiterlesen

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