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Internationaler Frauentag 2015

E-Cards mit Rosen

"Niemand ist den Frauen gegenueber aggressiver oder herablassender als ein Mann, der seiner Maennlichkeit nicht ganz sicher ist." Simone de Beauvoir Alljährlich wird am 8. März der Internationale Frauentag bzw. Weltfrauentag gefeiert.
Er geht auf eine Initiative von Clara Zetkin aus dem Jahre 1910 zurück. Erstmals begangen wurde er im folgenden Jahr am 19. März. Mehr als eine Million Frauen beteiligten sich an diesem 1. Internationalen Frauentag. In Wien demonstrierten damals mehr als 20.000 Menschen für die Einführung des Frauenwahlrechts.
Weitere Ziele waren beispielsweise: der 8-Stunden-Tag, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Festsetzung von Mindestlöhnen, Mutter- und Kinderschutz und das Engagement gegen den sich abzeichnenden Krieg.

„Brot und Rosen“: Die E-Cards mit den Rosen knüpfen an den Titel eines Liedes aus dem Jahre 1912 an. Es entstand bei einem Streik von 14.000 Textilarbeiterinnen für bessere Löhne und gegen Kinderarbeit in Lawrence, USA. Der Slogan „Brot und Rosen“ wurde zum Leitspruch nicht nur der amerikanischen Frauenbewegung. In ihm werden beide Komponenten eines schönen, menschenwürdigen Lebens vereint: Brot als Grundlage, um nicht in Armut leben zu müssen und Rosen als Ausdruck für das Schöne.

Seither wurde viel erreicht. Allerdings fiel den Frauen davon nichts in den Schoss. Jeder Schritt in Richtung Gleichberechtigung wurde durch das Engagement vieler Frauen, aber auch einer Reihe von Männern durchgesetzt. Auch 2015 gibt es noch vieles an den Rahmenbedinungen für ein gleichberechtiges Miteinander von Mann und Frau zu optimieren. So sind in diesem Zusammenhang Verbesserungen im Bereich der Kinderbetreuung und der Schule von existenzieller Bedeutung. Auch das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ist bei Weitem nicht in allen Bereichen durchgesetzt und immer mehr Menschen, insbesondere Frauen, sind von Präkarisierung und Lohndumping betroffen.

Der „Wiener Bücherschmaus“ freut sich, anlässlich des Frauentages 4 E-Cards mit Rosen und jeweils einem Zitat von Simone de Beauvior, Rosa Mayreder, Marie von Ebner-Eschenbach und Johanna Dohnal zur Verfügung stellen zu können.

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