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Alles Gute, Papa tot – ein Buch von Reza Algül

Der Wiener Bücherschmaus empfiehlt

Reza Algül, Alles Gute, Papa tot

„Das neue Buch von Reza Algül, ‚ALLES GUTE, PAPA TOT – Tragik und Komik der Emigration‘ ist eine Sammlung von Anekdoten aus dem Alltag der Menschen, die ab den 1960er Jahren als „Gastarbeiter“ aus Süd-Osteuropa, aus der Türkei und anderen Ländern nach Österreich und Deutschland kamen. Lustige, tragisch-komische und berührende Erzählungen von Ängsten, Sehnsüchten und Vorurteilen. Erlebte Geschichten von sprachlichen und kulturellen Missverständnissen in der neuen noch „fremden Heimat.“

Buchpräsentationen Alles Gute, Papa tot:

KRAMLADEN: Lerchenfelder-Gürtel 39-40, 1080 Wien
3. September 2021, 20:00 Uhr

Republikanischer Club: Rockgasse 1, 1010 Wien
21. September 2021, 19 Uhr

Alles Gute Papa tot ist im Verlag am Sipbach erschienen und kostet € 18,70

Reza Algül ist ein österreicher Autor, Schriftsteller und Musiker mit persischen Wurzeln. Er stammt aus eine alevitischen Familie. 2015 erschien sein Sachbuch „Der Alevismus – Eine Lehre, die Gott ins Verhör nimmt“ im IATROS Verlag. Im Rahmen der Gruppe „Diwan“ widmet sich Reza Algül der sprachlichen Erneuerung und Vertonung alevitischer Lyrik.

Erinnern möchten wir auch an Reza Algüls Buch „Der Alevismus. Eine Lehre, die Gott ins Verhör nimmt” aus dem Iatros Verlag.. Er gibt Einblicke in eine „Religion”, die sich selbst nicht als Religion, sondern als Philosophie versteht. Der Alevismus stellt nicht Gott, sondern den Menschen in den Mittelpunkt.

Die alevitische Philosophie hat sich zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert im Zuge der zentralasiatischen Völkerwanderungen vom Iran aus bis nach Anatolien verbreitet. Im Laufe des 13. Jahrhunderts begann sich der Alevismus zu organisieren und zu institutionalisieren. Zudem begann er seine Lehren zu verbreiten, wann immer es möglich war, offen, da er aber meist verfolgt wurde, im Geheimen. Seinem Wesen nach ist der Alevismus laut dem Autor Reza Algül, „die Aufklärung Anatoliens. Er wurde oftmals zu einer feindlichen Anschauung erklärt und ihre Vertreter verfolgt. Die vielfach verbreitete Meinung, ‚der Alevismus sei eine islamische Religion’, ist falsch. Der Alevismus ist vielmehr eine humanistische Lehre als eine Religion.”

Vorarlberger Landesbibliothek

Reza Algül: Der Alevismus – Eine Lehre, die Gott ins Verhör nimmt. 328 Seiten, EUR 18,50, ISBN 978-3-86963-510-1

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