Alle Artikel in: Exilliteratur

Stefan Zweig

28. November 1881 – 23. Februar 1942 Sein Weltruhm war wohlverdient und es ist tragisch, daß die seelische Widerstandskraft dieses hochbegabten Menschen unter dem schweren Druck dieser Zeit zusammengebrochen ist. Was ich am meisten an ihm bewunderte, war die Gabe, historische Epochen und Gestalten psychologisch und künstlerisch lebendig zu machen. Thomas Mann im Nachruf im […]

Irmgard Keun (1905 – 1982)

Exillitertur – Teil 2 Irmgard Keun wäre heuer am 6. Februar 114 Jahre alt geworden. Sie ist Mitte zwanzig, als ihr 1931 mit ihrem Romanerstling „Gilgi, eine von uns“ der literarische Durchbruch gelingt. Ihre Werke entsprechen so gar nicht dem nationalsozialistischen Frauenbild, in dem Haushalt und Mutterschaft eine zentrale Rolle einnehmen. Trotz alledem versucht man, […]

Albert Drach (1902 – 1995)

Exilliteratur – Teil 1 In der Erzählung „Lunz“ erinnert sich Albert Drach an die Bergung einer Wasserleiche und deren Wirkung auf ihn, den damals fünfjährigen Knaben: „Das Gesicht des Toten war übermäßig dick, die Nase fehlte, und auch an den Lippen waren Stücke angeblich von Karpfen abgefressen. In den Augenhöhlen schien überdies keine Pupille mehr […]