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Die Lesemäuse sind los

Rückschau auf den ersten Nachmittag im „1. Mariahilfer Lesemäuseclub“

Darf ich vorstellen – mein Name ist Herr Leopold, meines Zeichens Mäuserich.
Im 6. Bezirk habe ich schon viele Abenteuer erlebt, und die sind alle hier nachzulesen.

Apropos lesen: Am Montag, den 27. März, öffnete der Lesemäuseclub im Wiener Bücherschmaus erstmalig seine Pfoten, Entschuldigung, PfoRten. Neugierig darauf, was Michael Karjalainen-Dräger an Lesefutter mitgebracht hat, waren nicht nur die jungen BesucherInnen aus der Menschenwelt, sondern auch mein Neffe Theophilus und ich.

Woraus setzen sich Wörter zusammen? Sehen Buchstaben überall auf der Welt gleich aus und werden sie überall gleich ausgesprochen? Schon in der Vorstellungsrunde machten sich die Lesemäuse anhand ihres Namens auf die Reise in verschiedene Länder, zum Beispiel nach Finnland und China, in den Irak und in die Niederlande.

Alle lauschten den Lieblingsgeschichten der /des anderen und erlebten u.a. haarsträubende Abenteuer mit „ständig-Sonnenbrille-tragenden“ Geschwistern.

Da schöne Wetter lud dazu ein, sich draußen auf die Pirsch nach Wörtern und Zeichen zu begeben.
Erstaunlich, was Geschäftsnamen oder Verkehrsschilder erzählen. Mit einem Wort: Geschichten finden sich nicht nur in den Büchern, sondern buchstäblich auch auf der Straße.

Der nächste Lesemäuseclub im „Wiener Bücherschmaus“ findet statt am Montag, den 24. April 2017 von 16.00 bis 17.00 Uhr.

Anmeldung bitte per E-Maill oder telefonisch. 0677 /612 659 11

Bis bald – euer Herr Leopold.

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Literatur am Montag – Die Spur der Parasitin

Ein kriminalistischer Abend mit Sabine Marx

Wann: Mo., 03. April, 19:00 Uhr
Wo: Wiener Bücherschmaus: Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.
WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES ERSUCHEN WIR UM RESERVIERUNG: Kontakt

„Gut gelaunt besuchen die beiden Freundinnen Veronika und Elisabeth die Hauptanstalt der Wiener Büchereien. Da stürmt ein bewaffneter Mann in den Raum und richtet ein schreckliches Blutbad an. Elisabeth stirbt, Veronika überlebt völlig traumatisiert. Als sie Tage später das Krankenhaus verläßt, wird sie von dem jungen Journalisten Daniel Hummel mit schockierenden Details über Elisabeth konfrontiert. Wer war ihre Freundin wirklich? War sie der Grund für den Amoklauf?“

Über Sabine Marx: Sie wurde 1970 in Wien geboren, wo sie auch heute mit ihren beiden Söhnen lebt. Nach der Matura arbeitete sie als Bankkauffrau. Nebenbei begann sie mit dem Schreiben von Essays und Kindergeschichten. Nach ihrem Krimidebut mit „Bei Auftritt Mord“ ist „Die Spur der Parasitin“ ihr zweiter Krimi. Ein spannender Bericht über einen Amoklauf in einer Bücherei und eine mysteriöse Organisation namens Imperium Austriacum.

Sabine Marx: Die Spur der Parasitin
Verlag Federfrei
192 Seiten, Euro 12,90
ISBN: 978-3-903092-52-5

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von Logo Bezirksvorstehung Mariahilf

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1. Mariahilfer Lesemäuseclub

„Lesen ist ein Abenteuer! Ist Lesen ein Abenteuer? Kommt drauf an wie und was du liest.“

Das Geheimnis, wie Lesen Freude macht und wie man dadurch neue, spannende Welten entdecken kann, erfahren Kinder im Alter von 6-10 Jahren monatlich im „1. Mariahilfer LMC – Lesemäuseclub“ des „Wiener Bücherschmaus“. Lesen ist mehr als Buchstaben dechiffrieren: Von wissenschafltichen „Höhen“ heruntergebrochen bedeutet Lesen Informationen erhalten, Phantasie, Empathie, Perspektivwechsel entwickeln, sich, speziell in der Pubertät, mit der Peer-Group zu identifizieren und sich von Erwachsenen abgrenzen …

Welche Aktivitäten sind geplant?

  • wir lesen aus Büchern und Texten, die die Kinder mitbringen
  • eine Geschichte wird vorgelesen und auf verschiedene Weise bearbeitet (Malen und Gestalten, Inszenieren einer Theaterszene, Drehen einer Filmsequenz, …)
  • monatliche Bücher-Tipps zum Selberlesen (bis zum nächsten Mal)
  • am Ende des Jahres darf, wer mag, vor Publikum die eigene Lieblingsgeschichte vorlesen
  • die Kinder erhalten einen Lesepass, der bei jedem Besuch im Leseclub gestempelt wird, ist der Pass vollständig ausgefüllt, gibt es am Ende des Jahres eine kleine Überraschung

Ziele des „1. Mariahilfer LMC – Lesemäuseclub“
Der 1. Lesemäuseclub ist ein niederschwelliges Angebot für Kinder zwischen 6-10 Jahren.
Mittels kreativer Methoden sollen folgende Aspekte erreicht werden:

  • Steigerung der Lesekompetenz der Kinder
  • höhere Lesemotivation der Kinder
  • Impulse, was zuhause zusätzlich gemacht werden kann, um das Interesse an Literatur zu wecken und aufrechtzuhalten.

Termine: jeweils montags von 16.00-17.00 Uhr: 27.3., 24.4, 29.5., 26.6., 24.7., 25.9., 30.10., 27.11.2017
Veranstaltungsort: Treffpunkt ist die Buchhandlung des „Wiener Bücherschmaus“, 1060 Wien, Garbergasse 13, Ecke Mittelgasse/Oskar-Werner-Platz.
Gebühren: Die Teilnahme ist kostenlos.
Leitung: Dipl.-Päd. Michael Karjalainen-Dräger, begeisterter Leser, Geschichtenerzähler und (Kinder-)Buchautor, hat das Konzept Bookmania“ entwickelt, das junge Menschen zum Lesen animiert.

EINE ANMELDUNG IST UNBEDINGT ERFORLDERLICH!
T.: 0677/612 659 11, E-Mail an den Bücherschmaus

Der Lesemäuseclub wird unterstützt von der Kulturplattform Mariahilf für Grätzelkultur“ im Rahmen von Nachbarschaftsinitiative und „go>west“.

Bildquelle:
Bundesverband Leseförderung e.V.: Die Urheberin Isabelle Dinter gestattet die Weiterverbreitung, Bearbeitung und kommerzielle Nutzung unter der Bedingung der angemessenen Nennung der Urheberschaft. Via Wikimedia Commons.

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Radio Mariahilf – Teil 2

Neue erlesene Satiren aus dem Studio Bücherschmaus

Das Satireformat in Mariahilf geht nach seinem fulminanten Start im Jänner in die zweite Runde


Idee, Konzept & Ausführung:
Regina Adler & Andre Blau
Gast: Karin Daym (Country & Blues)

Wann: Mo, 20. März 2017, 19:00 Uhr
Wo: Wiener Bücherschmaus: Garberg. 13/Ecke Mittelgasse/Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.

WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES ERSUCHEN WIR UM RESERVIERUNG: Kontakt

Regina Adler und Andre Blau on air im Wiener Bücherschmaus Radiosendungen sind üblicherweise informativ, unterhaltsam und von anregender Seriosität begleitet. Doch ab nun ist alles anders! Denn Moderatoren sind auch nur Menschen samt ihrer kleinen und größeren Schwächen und vor allem mit verhaltensoriginellen Gästen.

Erleben Sie im Studio und an diversen Nebenschauplätzen: Clara Wollebner, Chefmoderatorin; K. H., Mitglied eines Waldviertler Geheimbundes; Fr. Riegler und Hr. Eder, Angehörige des Kommunikationsbrennpunktes Schrebergarten; Herr Schwarz, Bierdeckeltester; Leopold Sechter jun., CEO der Fa. Leiwandess, Nicole Kleemann, Regisseurin u. v. a.

Genießen Sie die radio-aktive Fiktion auf der Bühne, ehe die mediale Realität die Fantasie überholt.

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Literatur am Montag – Viva la Rebellion

Ein Abend mit dem Autor, Tierrechtsaktivisten und Künstler Chris Moser

Wann: Montag 13 März, 19:00
Wo: Wiener Bücherschmaus: Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Cover Viva la Rebellion Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.
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Lethargie, Angepasstheit und Gleichschaltung ist nicht Chris Mosers Sache!
Er fühlt sich provoziert duch Mitläufertum und Bequemlichkeit. Mit seinem neuen, dritten Buch „Viva la Rebellion!“ liefert er einen Aufruf zum Widerstand. Ein Jugendbuch. Ein Erwachsenenbuch. Ein Motivationsbuch!

An diesem Abend spricht Chris Moser über politische Kunst, Aktivismus, Repression und liest aus „Viva la Rebellion! – ein Aufruf zum Widerstand!“

Seit den 1990er Jahren ist Chris Moser als politischer Künstler tätig und spätestens seit 1999 sind für ihn Tierrechte zentrales Thema seiner künstlerischen Auseinandersetzungen.
Der gelernte Bildhauer und Vater dreier Kinder präsentiert seine Werke seit 1994 in vielen Ausstellungen, wie derzeit im Rahmen des Ludwigshafener Kultursommers im KulTurm.

Chris Moser zum Lesen:
– Die Kunst Widerstand zu leisten (Kyrene. Literaturverlag 2012, 2. Auflage 2014)
– M.E. meines Erachtens (Kyrene. Literaturverlag 2013)
– Galerie des Entsetzens (in Kooperation mit dem Lyriker T. Hainer, Schriftenreihe der Tierbefreier e.V., 2014)
– Viva la rebellion; ein Aufruf zum Widerstand (Kyrene. Literaturverlag Herbst 2016)

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von

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Newsletter März 2017

Der „Wiener Bücherschmaus“ im März.

Erich Kästner gewährt uns in seinem gleichnamigen Gedicht einen „Frühling auf Vorschuss“:

„Im Grünen ist’s noch gar nicht grün.
Das Gras steht ungekämmt im Wald,
als sei es tausend Jahre alt.
Hier also, denkt man, sollen bald
die Glockenblumen blüh‘n?“

Bis die Glockenblumen blühen, bietet der „Wiener Bücherschmaus“ im März wieder ein buntes Programm.

Das Programm im Überblick – die Details dazu finden Sie weiter unten.

  • Montag: 13. März 2017 – 19.00 Uhr: „Literatur am Montag“ – Viva la Rebellion mit Chris Moser
  • Mittwoch, 15. März 2017 – 10.00 Uhr: „Hier wird vorgelesen“ – Für kleine Menschen von 3-6 Jahren
  • Donnerstag, 16. März 2017 – 19.00 Uhr: „Verführung zum Lesen“ – Infoabend
  • Montag, 20. März 2017 – 19.00 Uhr: „Radio Mariahilf“ – Kabaretttistisches, Musikalisches und Skurriles zum Tag.
  • Montag, 27. März 2017 – 16.00 Uhr: „1. Mariahilfer Lesemäusclub“ – Start der neuen Veranstaltungsreihe für junge Menschen

ORT: Alle Veranstaltungen finden, so nicht anders angegeben, in der Buchhandlung des „Wiener Bücherschmaus“, Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien statt.

DER EINTRITT IST FREI – SPENDEN FÜR DIE LESEFÖRDERPROJEKTE DES WIENER BÜCHERSCHMAUS ERBETEN.

WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES ERSUCHEN WIR GENERELL UM RESERVIERUNG.

13. MÄRZ 2017 – 19.00 UHR: LITERATUR AM MONTAG – VIVA LA REBELLION!

Chris Moser liest aus seinem neuen Buch „Viva la Rebellion! – ein Aufruf zum Widerstand!“
Der Bildhauer und Tierschutzaktivist will mit seiner Kunst und seinem Schreiben aufrütteln und zum Nachdenken und Handeln motivieren.
Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird von der Bezirksvorstehung Mariahilf unterstützt. Logo Bezirksvorstehung Mariahilf

15. MÄRZ 2017 – 10.00 bis 10.30 UHR: HIER WIRD VORGELESEN – FÜR KLEINE MENSCHEN VON 3-6 JAHREN

Vorlesen schafft Nähe und Vertrauen und macht Lust auf Bücher. An diesem Vormittag machen wir eine (musikalische) Reise auf eine Wiese, wo wir viele Tiere kennenlernen werden.
Für Gruppen bis max. 8 Kinder.
Mit Alice Wang (Musik) und Petra Öllinger (Text).
ANMELDUNG UNEBDINGT ERFORDERLICH

16. MÄRZ 2017 – 19.00 bis 20.30 UHR: VERFÜHRUNG ZUM LESEN. VOM BÜCHERSUCHEN UND BÜCHERFINDEN.

Ein Infoabend für alle, die sich auf die Suche nach Geschichten für Kinder von 0-10 Jahren machen.
Oft erscheint die Vielfalt an Kinderbüchern unüberschaubar. Wie wählt man aus dieser Menge ein geeignetes Buch aus? An diesem Abend widmen wir uns einigen Wegweisern, die bei der Pirsch durchs vermeintliche Geschichtenwirrwarr hilfreich sind. Z.B.: Altersempfehlung – strenge Richtschnur oder Leitfaden? Erst Lesenlernen, dann das Buch – geht es auch ohne Buchstaben? Bilderbücher – nur etwas für ganz Kleine? Serifen, Magenta, Längsformat – wie bedeutend sind Gestaltungsmerkmale von Büchern?
Praktische Tipps, wie man Kinder zum Lesen verführen kann, runden den Abend ab.

Referentin: Mag.a Petra Öllinger – Psychologin, Autorin, Schreibcoach, Vorlesepatin, Absolventin des STUBE-Fernkurses für Kinder- und Jugendliteratur.

20. MÄRZ 2017 – 19.00 UHR: RADIO MARIAHILF

Mikro(fon)dramen – Satire live
Der wunderbare erste Abend findet seine Fortsetzung: Radio Mariahilf präsentiert den 2. Teil der Mikro(fon)dramen, erlesene satirische Dialoge und Texte, erschrieben und auf die Bühne gebracht von Regina Adler und Andre Blau. Erleben Sie im Studio und an diversen Nebenschauplätzen: Clara Wollebner, Chefmoderatorin; K. H., Mitglied eines Waldviertler Geheimbundes; Fr. Riegler und Hr. Eder, Angehörige des Kommunikationsbrennpunktes Schrebergarten; Herr Schwarz, Bierdeckeltester; Leopold Sechter jun., CEO der Fa. Leiwandess, Nicole Kleemann, Regisseurin u. v. a.

27. MÄRZ 2017 – 16.00 bis 17.00 UHR: LESEN IST EIN ABENTEUR – DER „1. MARIAHILFER LESEMÄUSECLUB“ ÖFFNET SEINE PFORTEN

Lesen ist ein Abenteuer! Ist Lesen ein Abenteuer? Das Geheimnis, wie Lesen Freude macht und wie man dadurch neue, spannende Welten entdeckt, erfähren die Leseclubmäuse von 6-10 Jahren im „Wiener Bücherschmaus“.
Am jeweils letzten Montag im Monat begeben wir uns auf Geschichtenabenteuer.

  • wir lesen aus Büchern und Texten, die die Kinder mitbringen
  • eine Geschichte wird vorgelesen und auf verschiedene Weise bearbeitet (Malen und Gestalten, Inszenieren einer Theaterszene, Drehen einer Filmsequenz, …)
  • monatliche Bücher-Tipps zum Selberlesen (bis zum nächsten Mal)
  • am Ende des Semesters kann jede/r vor Publikum seine Lieblingsgeschichte vorlesen

Michael Karjalainen-Dräger, begeisterter Leser, Geschichtenerzähler und (Kinderbuch-)Autor, war viele Jahre als Lehrer im Grundschulbereich tätig. Er hat das Konzept „Bookmania“ entwickelt, das junge Menschen und deren BegleiterInnen zum (Vor-)Lesen animiert.

Das Mitmachen ist kostenlos – eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Der „1. Mariahilfer Lesemäuseclub“ wird von der Bezirksvorstehung Mariahilf unterstützt. Logo Bezirksvorstehung Mariahilf

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Buchhandlung Bücherschmaus: Mein Buch landet in Wien und die Wiener finden es nicht fad

Ingrid Walter im Wiener Bücherschmaus Vor 14 Tagen konnten wir Ingrid Walter im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ begrüßen. Und heute freuen wir uns, einen persönlichen Rückblick der Autorin veröffentlichen zu dürfen. Der Beitrag wurde im Blog Walter Wortware“ am 20. Februar erstveröffentlicht.

Letzten Montag war es endlich soweit: Ich stellte meinen Roman „Eine ungeplante Reise nach Wien“ (erschienen im Frankfurter Größenwahn Verlag) ganz geplant in Wien vor. Und zwar in einer sehr schönen kleinen Buchhandlung im 6. Wiener Bezirk. Vielleicht würden manche virtuellen Leser den Wiener Bücherschmaus als „old fashioned“ empfinden.

Literatur am Montag mit Ingrid Walter im Wiener Bücherschmausr Die zahlreichen Besucher aber fanden es sehr gemütlich dort und um kurz nach sieben passte schließlich keine Maus mehr in den kleinen Laden. Das lag natürlich hauptsächlich an Georg Schober, dem Betreiber und seiner Frau Petra Öllinger, die hier die Reihe „Literatur am Montag“ seit zwei Jahren etabliert haben – und an der feinsinnig literarischen Atmosphäre, die sie verbreiten.

Ich hatte auch ein paar Leute eingeladen und freute mich besonders, dass sie fern von meiner Heimatstadt hier erschienen waren. So saßen beispielsweise meine Großcousine Sybille, die in Wien lebt, mein früherer Arbeitskollege Marcus, meine liebste Zimmervermieterin in Wien mit ihren beiden Töchtern, Nicole und Michèle (von denen letztere ein entzückendes Geschäft mit frechen Täschchen in der Neustiftgasse führt: Violettesays, der Autor Jürgen Heimlich und Robert im Publikum, der die ganze Veranstaltung auf den Weg gebracht hatte.

Ingrid Walter und Irena David Sehr erfreut war ich, dass Irena David, die umtriebige Betreiberin des Photoblogs „Wien zu Fuss“ auch in die Garbergasse 13, nicht weit vom Wiener Westbahnhof, gefunden hatte – und anschließend auf Facebook das kleine Ereignis in schönen Bildern veröffentlichte. Vielen Dank für die tollen Photos, Irena!

Eigentlich lese ich aus meinem Buch nun schon fast wie im Schlaf, diesmal aber, wo es darum ging, den Wienern ihre Stadt durch meine Protagonistin Judith vor Augen zu führen, war ich doch sehr aufgeregt. Besonders bei den einleitenden Worten, mit denen ich mich kurz vorstellte, flackerte mir die Stimme – und ich dachte: Nun lese ich hier also aus meinem Buch vor, diesen Text, der zu großen Teilen auch in dieser Stadt entstanden ist. Wie oft bin ich selbst durch die Gassen gelaufen, auf der Suche nach Ecken und Plätzen, die mir irgendwie bemerkenswert erschienen, so wie beispielsweise diese sich überlagernden Straßen „Wipplingerstraße“ und „Tiefer Graben“. Oft bin ich auch in meiner heimatlichen Schreibstube auf dem Stadtpan die Straßen abgelaufen und habe dann vor Ort nachgeprüft, ob alles stimmt. Dieses auf den Füßen durch die Stadt streifen hat viel zur Entstehung des Buches beigetragen. Es war wie ein immer tieferes Erspüren meiner Protagonisten. Wie und wo sie sich bewegten, hat viel damit zu tun, was sie im Innersten bewegt.

Ich las das Kapitel „Hotel Orient“ und freute mich über die Reaktionen in den Gesichtern, manchmal auch kleinen Ausrufe, bei einem Satz, der überraschend schien. Zum Beispiel diese Äußerung von Leo: Eine renommierte Adresse für Untreue, das muss man sagen. Darauf Judith: Warst du schon mal hier? Leo wieder: Geh‘ das fragt man doch nicht.

Wiener Kaffeehaus Solche kleinen Dialoge, an denen ich wieder und wieder gefeilt hatte, sie scheinen eine Wirkung zu haben, was manchmal ganz erstaunlich für mich ist, weil sie mir ja so vertraut sind. Eine Frage, die danach immer wieder auftauchte war, ob es im „Hotel Orient“ wirklich so ausschaut, die ich nicht wirklich beantworten kann. Denn ich versuchte einmal als Einzelperson eine Nacht zu buchen, was mir nicht gelang. Allerdings war ich auch nicht allzu hartnäckig, weil dieses Ausschmücken in meiner Fantasie, so wie ich es mir darin vorstellte, auch seinen ganz eigenen Reiz hatte – und eine Inspirationsquelle war.

Es war unbeschreiblich schön, nach der Lesung noch mit meinen Wiener Zuhörern und Zuhörerinnen zu sprechen. Ein schönes Lob war es für mich, als eine Dame sagte: Wissen Sie, so eine Beschreibung eines gemeinsamen Essens, die kann so fad sein – aber in Ihrem Buch, ist das anders.

Die von einer Besucherin selbst gebackene Sachertorte und die kleinen Bethmännchen, die ich mitgebracht hatte, taten ein Übriges, um die Herzen und Zungen zu lockern. Ich möchte mich bei allen Organisatoren und Besuchern der Veranstaltung herzlich bedanken und hoffe, dass es weitere Lesungen in Wien geben wird – bis dahin schwelge ich ein wenig in den schönen Bildern, die Irena jeden Tag auf Facebook postet – und denke immer mal wieder darüber nach, worin für mich der Zauber dieser Stadt liegt. Zum Teil wohl in diesem schön verlebten Antlitz, das so viele Geschichten erlebt hat und zu erzählen weiß. Das ist ja bei vielen Städten so – aber manchmal sind die Spuren dieser Geschichten eben besonders spürbar und besonders berührend – so ist das in Wien.

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Stefan Zweig

28. November 1881 – 23. Februar 1942

Sein Weltruhm war wohlverdient und es ist tragisch, daß die seelische Widerstandskraft dieses hochbegabten Menschen unter dem schweren Druck dieser Zeit zusammengebrochen ist. Was ich am meisten an ihm bewunderte, war die Gabe, historische Epochen und Gestalten psychologisch und künstlerisch lebendig zu machen.
Thomas Mann im Nachruf im „Aufbau“, New York, 27. Februar 1942

Stefan Zweig wuchs als Sohn eines Großindustriellen und einer Bankierstochter in Wien des Fin de Siècle auf.

Im Winter 1900 schreibt er voller Stolz an Karl Emil Franzos (1848 – 1904), dem Herausgeber der Halbmonatszeitschrift „Deutsche Dichtung“: „Ich habe jetzt einen Gedichtband zusammengestellt unter dem Titel ‚Silberne Saiten‘, der 50 Gedichte enthält, d. h. die genaueste Auslese.“ Als das Buch 1901 im Verlag Schuster & Löffler in Berlin veröffentlicht wird, ist er gerade einmal 19 Jahre. Zu seiner großen Freude vertont Max Reger (1873 – 1916) später zwei dieser Gedichte.

Mir wird der Herbst so nah. Ich fühle seinen Frieden:
Mein Herz wird reich und groß in weitem Einsamsein.
Denn Schwermut, die die dunklen Dörfer überweht,
Hat meiner Seele viel von ihrem Glück gegeben.
Nun tönt sie leiser, eine Glocke im Gebet,
Und glockenrein und abendmild scheint mir mein Leben,
Seit es des Herbstes ernstes Bruderwort versteht.
Nun will ich ruhen wie das müde dunkle Land…
Beglückter geht mein Träumerschritt in leise Stunden,
Und sanfter fühle ich der Sehnsucht heiße Hand.
Mir ist, als hätt` ich einen treuen Freund gefunden,
Der mir oft nah war und den ich nie gekannt.

1904 erscheint seine erste Novelle „Die Liebe der Erika Ewald“. In diesem Jahr schließt er auch sein Studium mit dem Doktor der Philosophie ab.

Stefan Zweig Durch seine vielen Reisen, so besucht er bereits 1910 Indien und 1912 Nord- und Mittelamerika, lernt er zahlreiche Literaten und Künstler kennen, mit denen er, teilweise freundschaftlich verbunden, eine umfangreiche und langjährige Korrespondenz führt.

Nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs meldet sich Stefan Zweig freiwillig zum Militär und arbeitet im k. u. k. Kriegsarchiv. Die Realität des Krieges ist ihm, auch fern des millionenfachen Sterbens, rasch bewusst und lässt ihn zum engagierten Pazifisten werden. 1917 vom Militärdienst entlassen, reist er in die neutrale Schweiz nach Zürich. Von dort aus arbeitet er als Korrespondent für die „Neue Freie Presse“ und publiziert seine humanistische Weltsicht auch in der „Pester Lloyd“.

Die Aufgabe des Schriftstellers und Publizisten sieht er nicht darin, unmittelbar politisch Stellung zu beziehen. Seine zunehmende internationale Bekanntheit nutzt er allerdings konsequent, um für humanistische und pazifistische Werte einzutreten.

Stefan Zweig überträgt das Werk bedeutender Autoren, wie jenes des Franzosen Romain Rolland (1866 – 1944) oder des Belgiers Emile Verhaeren (1855 – 1916) ins Deutsche: „Dem eigenen Wunsch und dem Rate Richard Dehmels folgend, nützte ich meine Zeit, um aus fremden Sprachen zu übersetzen, was ich noch heute für die beste Möglichkeit für einen jungen Dichter halte, den Geist der eigenen Sprache tiefer und schöpferischer zu begreifen …“

1919 bezieht er das bereits im Ersten Weltkrieg erworbene Paschinger Schlössel am Salzburger Kapuzinerberg. 1920 heiratet er die Schriftstellerin Friederike von Winternitz (1882 – 1971). Während der gemeinsamen Jahre in Salzburg unterstützt sie, unter Einschränkung ihres eigenen literarischen Schaffens, die Arbeit ihres Mannes.

Salzburg ist für ihn ein „produktives Pflaster“. Er schreibt unter anderem Novellen, Erzählungen, Theaterstücke und Biografien.

Die Gefahr des Nationalsozialismus erkennt er nicht in ihrer vollen Tragweite, hofft vielmehr, es wird alles rasch vorübergehen.

So schreibt er im Jänner 1932 an den französischen Literaturnobelpreisträger und Pazifisten Romain Rolland (1866 – 1944): Er „fürchte die Hitler-Anhänger nicht, selbst wenn sie an die Macht kommen“, denn „nach zwei Monaten werden sie sich selbst zerfleischen.“

Am 10. Mai 1933 wird er demselben fassungslos mitteilen: „Nicht ein Protest eines deutschen Schriftstellers gegen das Autodafé von Werfel, von Wassermann, von Schnitzler, von mir! Keiner, keiner, keiner! Nicht mal in einem privaten Brief!! (…) Ich bin derselbe Mensch, derselbe Schriftsteller wie vor 14 Tagen, ich habe seitdem nicht eine Zeile publiziert.
Aber seit dem Moment, da ich auf der Liste dieser 18jährigen kleinen Hanswurste stehe, wagt niemand mehr, mir zu sagen: ‚Wie geht´s, lieber Freund.‘ Ach, sie haben schon um solche Kleinigkeiten Schiß: stellen Sie sich vor, wie es erst in wirklicher Gefahr oder im Kampfe sein wird.“

Sein Freund Joseph Roth (1894 – 1939) ist da um vieles hellsichtiger, dieser schreibt ihm im April 1933: „Unsere Bücher sind im Dritten Reich unmöglich. Nicht einmal inserieren wird man uns. Auch nicht im Buchhändler-Börsenblatt. Die Buchhändler werden uns ablehnen. Die SA-Sturmtruppen werden die Schaufenster einschlagen.“

Nachdem der Nationalsozialismus immer stärker nach Österreich ausstrahlt und es einige Tage nach dem Ende des Bürgerkriegs („Februar 34“) zu einer polizeilichen Durchsuchung in seinem Haus kommt, übersiedelt der Autor nach London.

Stefn Zweigs Frau bleibt vorerst in Salzburg. Nach ihrer Scheidung 1938 emigriert sie nach Frankreich und später in die USA. Dort arbeitet sie als Übersetzerin und schreibt unter anderem biografische Werke über ihn.

Er enthält sich weiterhin einer eindeutigen Parteinahme gegen den Nationalsozialismus. So betont er in seiner Rede am P.E.N.-Kongress 1937 in Paris – das Treffen ist vom Spanischen Bürgerkrieg und vom Mord an Garcia Lorca (1898 – 1936) durch die spanischen Faschisten überschattet – es müsse „die Unberührbarkeit der dichterischen Aufrichtigkeit unversehrt bestehen bleiben.“

Seine finanziellen Mittel und seine Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten setzt er immer wieder ein, um zu helfen. So unterstützt er Joseph Roth (1894 – 1939) und Ernst Weiß (1882 -1949) mit monatlichen Zahlungen. Eine argentinische Auszeichnung lehnt er dankend ab und bittet statt dessen um Visa für drei Flüchtlinge.

In England lebt er gemeinsam mit seiner Sekretärin Lotte Altmann (1908 – 1942), sie heiraten 1939. Ein Jahr später erhalten sie die britische Staatsbürgerschaft. Bald darauf verlassen sie Europa.

Bereits 1936, auf dem Weg zum Treffen des PEN-Clubs im argentinischen Buenos Aires, lernt Stefan Zweig Brasilien kennen und wird begeistert aufgenommen. Das Land wird für ihn zum Gegenbild des von Krieg und Rassismus zerstörten Europas. In einem Vortrag unter dem Titel „Dank an Brasilien“ vor der Brasilianischen Literaturakademie in Rio schließt er mit den Worten: „Und wenn ich mir vom Leben noch etwas Schönes wünschen darf zu dem unerschöpflich Schönen, das ich hier gesehen und empfangen habe, so wäre es dies: – wiederkehren zu dürfen in dieses wunderbare Land!“

Auf den Tag genau, vier Jahre nach seiner ersten Ankunft, betritt Stefan Zweig gemeinsam mit seiner Frau wieder brasilianischen Boden.

Getulio Vargas (1882 – 1954), er regierte von 1937 – 1945 mit diktatorischer Vollmacht, hat in der Zwischenzeit den Notstand ausgerufen, alle politischen Parteien verboten und den „Estado Novo“ („Neuer Staat“) proklamiert. Eine Reihe führender Männer des Regimes befürworten zu diesem Zeitpunkt freundschaftliche Beziehungen mit dem nationalsozialistischen Deutschland.

1941 dankt er Brasilien für die freundliche Aufnahme mit dem kulturpolitischen Essay „Brasil – Païs do futuro“ („Brasilien – Ein Land der Zukunft“). Das Buch wird von einem Teil der BrasilianerInnen, nicht zuletzt durch seine idealisierende Sichtweise, als Auftragswerk des autoritär herrschenden Regimes gesehen.

Zuletzt lebt Stefan Zweig gemeinsam mit seiner Frau in Petropolis, 70 Kilometer von Rio, hoch in den Bergen.
In seiner Autobiografie „Die Welt von Gestern“, die er nun vollendet, hält er Rückschau: „Jener Septembertag 1939 zieht den endgültigen Schlußtrich unter die Epoche, die uns Sechzigjährige geformt und erzogen hat. Aber wenn wir mit unserem Zeugnis auch nur einen Splitter Wahrheit aus ihrem zerfallenden Gefüge der nächsten Generation übermitteln, so haben wir nicht vergebens gewirkt.“

Am 22. Februar 1942 setzt das Ehepaar Zweig, durch die Einnahme von Veronal, seinem Leben ein Ende. Stefan Zweigs Abschiedsbrief, „Declaração“, schließt mit folgenden Zeilen:
„Ich grüße alle meine Freunde! Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach der langen Nacht! Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus.“

Entgegen ihrem testamentarischen Wunsch werden die beiden im Rahmen eines Staatsbegräbnisses auf dem Friedhof von Petropolis zu Grabe getragen.

Im Mai 1942 beschließt die Wiener Universität, ihm den Doktortitel abzuerkennen.

Foto: Blog bajo licencia Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 License: Revista Atticus.

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Offene Bücherschränke / Verschenkbuchregale

Eine Initiative des „Wiener Bücherschmaus“ in Wien-Mariahilf

Der „Wiener Bücherschmaus“ hält täglich, gemeinsam mit seinen KooperationspartnerInnen, einige Hundert kostenlose Bücher für lesefreudige Menschen in Mariahilf bereit.

Offener Buecherschrank in Wien MariahilfZusätzlich macht das ebenfalls kostenlose Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ in Schulen und Kindergärten Gusto auf Literatur.

Darüber hinaus bietet der „Wiener Bücherschmaus“ in seiner Buchhandlung am Oskar-Werner-Platz, Ecke Millergasse / Garbergasse, 1060 Wien über 5000 Bücher (Romane, Lyrik, Krimis, SF, Fantasy, Viennensia, Kinder- und Jugendbücher) zu günstigen Preisen und ein vielfältiges (abendliches) Kultur- und Literaturprogramm.

Die kostenlosen Bücher befinden sich an vier Orten:

  • im Amtshaus Mariahilf
  • in der Farbenfachhandlung Görbicz
  • im Nachbarschaftszentrum Gumpendorf

Im Westend City Hostel (Fügergasse 3, 1060) können sich die Gäste ebenfalls mit kostenloser Literatur versorgen.

Offener Bücherschrank / Verschenkbuchregal im Amtshaus Mariahilf: Amerlingstraße 11, 1060 Wien
Die Bücher können während der Amtszeiten von Montag bis Freitag zwischen 7.30 und 15.30 Uhr sowie am Donnerstag von 7.30 bis 18 Uhr mitgenommen werden.

Offener Bücherschrank / Verschenkbuchregal in der Farbenfachhandlung Görbicz: Stumpergasse 54, 1060 Wien

Geschäftszeiten
Mo / Di / Do / Fr: 8:30-12:30, 14:30-18:00
Mi: 8:30-12:30
Sa: 8:30-12:00

Offener Bücherschrank / Verschenkbuchregal im Nachbarschaftszentrum 6 – Gumpendorf: Bürgerspitalgasse 4–6, 1060 Wien

Öffnungszeiten
Mo / Mi / Do: 08:30-12:00, 13:00-17:00
Di: 08:30-12:00, 13:00-16:00
Fr: 08:30-13:00

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Literatur am Montag – Die Rache des Rembetiko

Ein kriminalistischer Abend mit Günther Zäuner: Die Rache des Rembetiko

Wann: 27. Februar 2017 – 19:00 Uhr
Wo: Wiener Bücherschmaus: Garberg. 13/Ecke Mittelg./Oskar-Werner-Platz, 1060 Wien

Der Eintritt ist frei – Spenden für das Leseförderprojekt „Bücher auf Rädern“ erbeten.
WEGEN DES BEGRENZTEN PLATZANGEBOTES ERSUCHEN WIR UM RESERVIERUNG: Kontakt

Der Journalist und Autor Günther Zäuner greift in seinen Kriminalromanen immer aktuelle Themen auf. Diesmal steht die Situation der Flüchtlinge in Griechenland im Fokus seines Buches. Eine gute Gelegenheit, den Autor persönlich kennenzulernen und ein signiertes Buch mit nach Hause zu nehmen!

Günther Zäuner und sein Krimi-Held, der Wiener Journalist Heinz Kokoschansky, führen Sie diesmal nach Griechenland: „Die Bilder der Flüchtlingskatastrophe lassen Kokoschansky nicht los. So reist er nach Idomeni, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Plötzlich taucht in Griechenland die ROR auf, die Revenge of Rembetiko: eine Organisation, die im Land Ausschreitungen und Krawalle organisiert. Kokoschansky geht den wenigen Spuren nach und stößt auf ein europaweit verzweigtes Netzwerk, dessen Fäden tief in die Politik hineinreichen. Als sein griechischer Freund Evangelistos spurlos verschwindet, weiß Kokoschansky, dass er den Hintermännern schon sehr nahe gekommen ist.“

Günther Zäuner wurde 1957 in Wien geboren. Studium der Klassischen Philologie, Geschichte und Zeitgeschichte; musikalische Ausbildung. Freier Schriftsteller, Dokumentarfilmer, Journalist; Autor der erfolgreichen „Kokoschansky“-Thriller; mehrere Sachbücher; spezialisiert auf organisierte Kriminalität, Geheimdienste, Drogen, Sektenunwesen, Rechtextremismus, Terrorismus und Politik; schreibt Drehbücher und Theaterstücke; Verfasser zahlreicher Kurzkrimis in Anthologien; Gestalter zahlreicher TV-Beiträge und Dokumentationen.

Mitglied im PEN-Club Österreich, Österreichischer Schriftstellerverband, Syndikat (Autorenvereinigung für deutsprachige Kriminalliteratur), IG Autoren, AIEP.

Günther Zäuner, Die Rache des Rembetiko
300 Seiten, Euro 12,90
Federfrei Verlag
ISBN: 978-3903092501

Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Montag“ wird unterstützt von Logo Bezirksvorstehung Mariahilf

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